Haardorf und Mühlham

Berichte Osterhofener Anzeiger

Herbst­brot­zeit­tur­nier der Stock­schüt­zen

Osterhofen und Umgebung 18 – DONAU-ANZEIGER              Dienstag, 12. September 2017

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richtete auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr diesjähriges Herbstbrotzeitturnier aus. Es beteiligten sich fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung. Man kämpfte in einer Doppelrunde um den Sieg. Da es sehr genau zuging, musste öfters mit dem Maßband nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube ist. Erster Vorsitzender Karl-Heinz Schläger nahm nach manch engen, aber sehr fairen Kämpfen die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl vor. Als Sieger wurde die Mannschaft der SchloWi-Briada Moos mit 12:4 Punkten und einer Stockquote von 1,48 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich aufgrund der besseren Stockquote von 1,53 der StockCarClub Osterhofen mit 10:6 Punkten vor dem ESC Haardorf mit einer Stockquote von 1,02. Den vierten Platz belegte die Spielgemeinschaft Oberholzhäuser mit 6:10 Punkten vor den Stachus-Brüdern Thundorf mit 2:14 Punkten. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Brotzeitartikel zum Aussuchen. Dankesworte richteten Schirmherrn Georg Weigl an die beteiligten Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Trotz einsetzenden Regen nach der Siegerehrung blieb man noch in gemütlicher Runde zusammen sitzen. Unser Bild zeigt die die siegreichen Mannschaften mit Schirmherren Georg Weigl (l.) und 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Schläger. (Foto: Schwinger)

 

„Er ist ein gu­ter Seel­sor­ger“

Osterhofen und Umgebung 20 – DONAU-ANZEIGER                        Freitag, 25. August 2017

Pa­ter Cle­ment Ro­ckey wird nach ei­nem nur ein­jäh­ri­gen Gast­spiel ver­setzt

Viele Pfarrangehörige beim „Familienfoto“ zusammen mit Pater Clement.

Haardorf. (rs) Eine große Schar von Gläubigen war in den Gottesdienst gekommen, um Pater Clement Rockey gebührend zu verabschieden. Früher war es so, dass ein Kaplan nach zwei oder drei Jahren wieder versetzt wurde. Bei P. Clement war es anders. Schon nach einem Jahr hat der Personalreferent des Bistums Passau entschieden, ihn zu versetzen. Seine neue Wirkungsstätte wird die Pfarrei Ruhstorf im Rottal sein. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rolf Schwinger beschrieb P. Clement als einen Priester, dem es in Ausübung seines Berufes – Priester – gelingt, auf die Menschen in der Pfarrei zuzugehen. Er ist ein guter Seelsorger, der sich neben seinen Aufgaben auch Zeit nimmt, um an Festlichkeiten der örtlichen Vereine teilzunehmen. Aufgrund des nur einjährigen Gastspiels überreichte Schwinger symbolisch einen Wanderstab, der von einer Linde auf dem Kreuzberg stammt. Dieser Wanderstab möge ihn beschützen, so wie es die Linden und das Kreuz es schon Jahrhunderte machen. Er mahnte an, dass auch ein Priester Heimat für sein Wohlbefinden benötige. Eine Versetzung nach einem Jahr ist hier kontraproduktiv und beinhalte kein menschliches Einfühlungsvermögen. Persönliche, von außen hineingetragene Eitelkeiten sollen für eine solche Entscheidung nicht zum Tragen kommen, auch wenn von Verantwortlichen dazu Beschwichtigungsversuche gemacht würden. Schwinger sagte: „Lieber P. Clement, ich darf Ihnen versichern, dass wir Haardorferinnen und Haardorfer Sie weiterhin gerne als einen unserer Geistlichen gehabt hätten“! Zusammen mit Kirchenpfleger Johann Weigl wurde P. Clement eine Dankurkunde und ein kleines Geschenk überreicht. Sichtlich bewegt nahm P. Clement den Wanderstab entgegen. In seinen Dankesworten verwies er auf das gute Miteinander mit allen Gläubigen in der Pfarrei, mit den Ministrantinnen und Ministranten, der Mesnerin Johanna, denen, die Fahrdienste übernommen haben. Mit den Worten: „Es war immer schön, nach Haardorf zu kommen“, verabschiedete er sich mit Wehmut. Johann Weigl merkte an: „Wir haben ihre Worte nicht nur heute wunderbar verstanden“! Kein Gottesdienstbesucher ließ es sich nehmen, sich auf dem Aufgang zur Kreuzbergkirche mit Pater Clement für ein „Familienbild“ fotografieren zu lassen. Zum Abschied wünschte jeder ihm Gottes Segen und gab ihm noch ein paar persönliche Worte mit.

 

Die Kir­chen­glo­cken läu­ten schon wie­der

Osterhofen und Umgebung 22 – DONAU-ANZEIGER                      Samstag, 12. August 2017

Eh­ren­amt­li­che Hel­fer krem­peln die Är­mel hoch: Bau­ar­bei­ten an St. Mar­tin kom­men gut vo­ran

Viele Ehrenamtliche helfen Kirchenpfleger Johann Weigl (l.) beim Rieselfahren.

 

Haardorf. (rs) Der Neubau der Sakristei und die Renovierungsmaßnahmen der Pfarrkirche St. Martin machen gute Fortschritte und gehen in die Endphase. Nach außen hin macht sich dies durch das Läuten der Kirchenglocken bemerkbar. Gerne schaut man wieder auf den Kirchturm mit dem Hl. Martin, um die Zeit abzulesen. Der Wunsch des Kirchenpflegers Hans Weigl ist es, dass ab Allerheiligen wieder die Sonntags- und Werktagsgottesdienste in der Kirche abgehalten werden können. Die neue Sakristei ist innen und außen geweißt, heimischer Granitboden ist verlegt, die behindertengerechte Toilette fast schon fertig installiert. Gerade werden die Schränke eingebaut und Beleuchtung, Schalter, Steuereinheiten weiter angeschlossen. Im Vorraum zur Kirche ist die Übergabestation für die Fernwärme untergebracht. Auch die Sitzheizung muss noch damit verbunden und angeschlossen werden. Provisorisch sind die restaurierten Sitzbänke im Kirchenraum aufgestellt. Es fehlen noch die Sitzkissen. Der Innenraum der Kirche ist in einem dezenten graublau gehalten, damit der helle Altar besser zur Geltung kommt. Die Heiligenfiguren und das Ewige Licht werden gerade durch das Entfernen des Staubes und Ablagerungen aufgefrischt. Die Orgel muss noch gereinigt und neu gestimmt werden, bevor sie wieder zur Ehre Gottes erklingen wird. Eine neue Beleuchtung und die Lautsprecheranlage müssen noch in Auftrag gegeben werden. Der Aufgang zur Kirche wurde neu errichtet. Ein behindertengerechter Zugang zum Friedhof ist westlich davon neu geschaffen worden. Neue Gehwege aus Granit wurden um die Kirche verlegt, auch auf dem Vorplatz zum Leichenhaus. Alle Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit dem Gebietsreferenten im Bau- und Kunstreferat des Bistums Passau Franz Neppl abgesprochen und genehmigt. Das Kriegerdenkmal wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Osterhofen der neuen Umgebung wunderbar angepasst. In einer Gemeinschaftsaktion haben viele Helfer auf dem gesamten Friedhof Kiesel entfernt. Auf den breiten Gängen zwischen den Gräbern wurde eine Folie eingebracht, um das Wachsen von Unkräutern zu bekämpfen. Anschließend wurde rund 12 Tonnen gebrochener Kies mit Schubkarren aufgeschüttet. Dass viele Dorfbewohner gekommen waren, erfreute besonders Friedhofsbeauftragen Konrad Moser. Die Friedhofsmauer wird mit einem sogenannten Venedig-Mörtel neu verputzt. Dabei soll nur die aufsteigende Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert werden. Auch auf der Innenseite der Mauer wird durch bauliche Maßnahmen verhindert, dass Wasser die Mauer beeinträchtigt. In nächster Zeit wird in der kompletten Kirche eine Holzwurmbehandlung durch Vergasen durchgeführt. Viele ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, dass der Eigenanteil an den Kosten von der kleinen Pfarrei getragen werden kann.

 

Ein Blick in die Ster­ne

Osterhofen und Umgebung  – DONAU-ANZEIGER                     Montag, 7. August 2017

Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr mach­te in­te­res­san­te Ex­kurs­ion zur Volks­stern­war­te nach Win­zer

Ludwig Göde brachte den Sternenhimmel nahe. (Fotos: Schwinger)

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr machte einen sehr informativen Ausflug zur Volkssternwarte in Winzer. Christina Thöne zeigte in ihrem Vortrag verschiedene Eigenschaften der Planeten in unserem Sonnensystem auf: Entfernung von der Erde, Atmosphäre, Temperatur auf der Oberfläche, Größe, oder Wasservorkommen. Immer wieder stellte sie Verbindungen zu unserer bewohnbaren Erde her. Sie zeigte Bilder von verschiedenen Missionen auf die Nachbarplaneten. Ein Vorbeiflug an einem Planeten mit einer Entfernung von 100 Kilometern ist minimal im Vergleich zur Entfernung von der Erde. Das Planetarium ist mit 15 ausgedienten Kinositzplätzen ausgestattet. Am Sternenhimmel konnten die Sternbilder dargestellt werden. Im Zeitraffer liefen verschiedene Planetenkonstellationen ab. Es war möglich, vom nördlichen Sternenhimmel zum südlichen in kürzester Zeit zu wandern. Ludwig Göde verstand es die Interessen auch auf die Horoskope zu übertragen. Einige Haardorfer wollten wissen, wie Sternschnuppen entstehen, da diese, wenn man sie sieht, Glück bringen sollen. Die Jupitermonde wurden herangezoomt oder Asteroiden verfolgt. Da der Himmel bewölkt war, konnten im Planetarium keine Himmelskörper beobachtet werden. Dietrich Gerhard erklärte die technische Ausstattung, mit der man weit hinaus in Weltall blicken kann. Die beste Zeit, Himmelskörper zu beobachten sind die Monate Oktober und November, da es schon früher dunkel wird. Der Besuch der Sternwarte war für viele ein richtiges „AHA“-Erlebnis. Vom Platz vor der Sternwarte hatte man einen wunderschönen Blick in die Donauebene mit Osterhofen und Altenmarkt.

Übung: Woher das Wasser nehmen, wenn der Wald brennt?

Mittwoch, 5. Juli 2017  – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Zur traditionellen Gemeinschaftsübung trafen sich die Freiwilligen Feuerwehren Haardorf und Langenisarhofen am Poschenlohgraben am Ende der Kreuzbergstraße nach der Asphaltbahn. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Robert Kröll. Angenommen war Rauchentwicklung bei einem Gebäude am nahen Waldrand. Im Graben wurde ein neuer Flachsauger getestet, ob genug Spritzwasser trotz niedrigem Wasserstand entnommen werden kann. Nach kurzer Zeit verlegte sich das Strahlrohr. Als Alternative könnte der herkömmliche Saugkorb verwendet werden, der aber nur für größere Tiefen geeignet ist. Dazu müssten Entnahmestellen geschaffen werden, wie in der anschließenden Besprechung festgestellt wurde. Die andere Einsatzgruppe schloss ihre B-Schläuche am Hydranten an. Es wurde aber festgestellt, dass für eine Waldbrandbekämpfung das Wasser nicht ausreichen würde. Um eine lange Leitung zum 900 Meter entfernten Haardorfer Mühlbach legen zu können, müssten die Schläuche des Landkreises angefordert werden, was mit Kosten verbunden ist. Die Donau ist etwa 200 Meter weiter entfernt. Geführt wurde die Haardorfer Gruppe vom zweiten Kommandanten Florian Donnerbauer, die Langenisarhofener von Gruppenführer Josef Streicher. (Fotos: Schwinger)

 

Erstes Brotzeitturnier der Stockschützen ausgerichtet

Mittwoch, 5. Juli 2017 – DONAU-ANZEIGER

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richteten auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr erstes Brotzeitturnier dieser Saison aus. Schirmherr Georg Weigl konnte bei angenehmen Temperaturen fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Man kämpfte in einer Doppelrunde um den Sieg. Da es sehr genau zuging, musste mit dem Maßband manchmal nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube ist. Vorbeikommende Radfahrer und Fußgänger nahmen sich gerne Zeit, um den Sportlern zuzusehen. Erster Vorsitzender Karl-Heinz Schläger nahm nach manch engen Kämpfen die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Als Sieger wurde die Mannschaft des EC Arcobräu Moos mit 13:3 Punkten und einer Stockquote von 2,36 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich der Löwen-Fanclub Thundorf mit 12:4 Punkten vor den Dorffreunden Ruckasing mit 9:7 Punkten. Aufgrund der besseren Stockquote platzierte sich die Mannschaft des EC Greising mit 3:13 Punkten vor dem Bayern-Fanclub Insider aus Plattling. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise zum Aussuchen. Dankesworte richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch zusammen sitzen und erinnerte sich an alte Zeiten. (Fotos: Schwinger)