Haardorf und Mühlham

2 Dörfer eine Gemeinschaft

KJG veranstaltete Grillfest

Osterhofener Zeitung 19.07.2018

Haardorf. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen hat die Katholische Junge Gemeinde (KJG) vor und im Weigl-Stadl eine Grillparty abgehalten. Matthias Fröschl begrüßte viele Einheimische und Gäste aus den Nachbarorten; unter ihnen war auch Stadtrat Robert Kröll. Für die jüngsten Besucher war eine Hüpfburg aufgebaut, die von den Mädchen und Jungen fleißig genutzt wurde. Gesprächsthemen – wie die beginnende Getreideernte und der Arntmarkt in Osterhofen – gab es an den Tischen genügend. Für das leibliche Wohl war mit Grillfleisch, Schweinswürstel und Getränken gesorgt. Dass Jugendliche eine Grillparty ausrichten und so viele Besucher kamen, zeigt den guten Zusammenhalt von Jung und Alt. sr/Foto: Schwinger 

Nach­le­se zum 100-jäh­ri­gen Grün­dungs­fest des KSV Thun­dorf

Osterhofen und Umgebung 17 – DONAU-ANZEIGER                         Dienstag, 10. Juli 2018

Bericht/Fotos: Rolf Schwinger

Thundorf. (rs) Im Garten der „Trattoria“ wurden nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Übergabe der Gastgeschenke an die teilnehmenden Vereine und Organisationen Ehrungen für verdiente Kameraden vorgenommen. Gratuliert wurde ihnen von Schirmherrin Liane Sedlmeier, 1. Vorsitzenden Siegfried Allinger und dem Bezirksvorsitzenden der BKV Franz Bauer. Dem schloss sich fröhliches Treiben und beste Unterhaltung bei Musik der Asambläser an. So durften Schirmherrin Liane Sedlmeier, Festmutter Annemarie Drescher, 1. Vorsitzender Adi Schweiger und Hans Schröck mit den Festdamen vom Patenverein Haardorf einen Marsch dirigieren. Ausgelassen war die Stimmung vieler junger und älterer Gäste. Höhepunkt war nach der Verabschiedung der Schirmherrin Liane Sedlmeier ein Tänzchen von wagemutigen Kameraden mit jungen Frauen auf der Straße. So ein schönes, unkompliziertes und harmonisches Fest wird Thundorf so schnell nicht mehr feiern.

Partystimmung am lodernden Feuer

Osterhofen und Umgebung 20 – DONAU-ANZEIGER Mittwoch, 27. Juni 2018

Das richtige Brennmaterial machte ein klassisches Sonnwendfeuer möglich

Aicha a. Donau. (rs) Bei kühlem Wetter hielt die Jugend (KJG) auf dem Dorfanger unter Linden ihre diesjährige Grillparty ab. Ein Zelt war aufgestellt, um etwas vor der Kühle des Abends geschützt zu sein. Man ertrug ganz gut eine dicke Jacke oder ein Sakko. Selina Sigl konnte viele Besucher aus der Ortschaft, aber auch aus den umliegenden Orten Haardorf, Thundorf und Niedermünchsdorf begrüßen. Dass es ein Sonnwendfeuer geben konnte, hat die Jugend dem Einsatz von Stadtrat Robert Kröll und Bürgermeisterin Liane Sedlmeier zu verdanken. Möglich war dies, weil sich im aufgeschichteten Holzstoß keine Spanplatten, lackiertes Holz oder gar Matratzen befanden. So konnte Franz Wagner das Brennmaterial am Wirtsgraben bei untergehender Sonne entfachen. Viele zogen von ihrem Sitzplatz im Zelt zum Sonnwendfeuer, um sich etwas aufzuwärmen. In früheren Zeiten sprangen vor allem Jugendliche als Mutprobe über die züngelnde Glut. Heutzutage sprangen nur die Jüngsten, aber in einer Hüpfburg, die sehr gerne angenommen wurde. Am Grillstand wurden Würstchen gegrillt, daneben wurde Käse von den Jugendlichen aufgeschnitten. Zur vorgerückten Stunde eröffnete die Mutter-Kind-Gruppe die Bar. Es gab so gut wie keine Mücken aus dem nahen Altwasser, was ungetrübte Partystimmung möglich machte. Auf der Grillparty wurden aber auch die aktuellen Neuigkeiten aus dem Dorf untereinander ausgetauscht. Bald geht es los mit der Sanierung der Kreisstraße von Mühlham nach Thundorf, das war ein wichtiges Thema. Und immer wieder wurde die Hoffnung geäußert, dass der Hochwasserschutz nicht mehr lange auf sich warten lässt.

EC Grei­sing mit be­ster Stock­quo­te

Osterhofen und Umgebung 18 – DONAU-ANZEIGER                Dienstag, 12. Juni 2018

Fünf Mann­schaf­ten am Start: Span­nen­de Wett­kämp­fe beim Brot­zeit­tur­nier in Haar­dorf

Verlierer gab es nicht, denn alle hatten Spaß: Stockschützen des Brotzeitturniers mit Vorsitzenden Karl-Heinz Schläger (l.) und Schirmherrn Georg Weigl (4.v.l.).

Haardorf. (rs) Die Stockschützen des ESC Haardorf richtete auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr Sommerbrotzeitturnier aus. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger konnte bei sommerlichen Temperaturen fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Der Sieg wurde in einer Doppelrunde angepeilt. Da es oft sehr genau zuging, musste mit dem Maßband manchmal nachgemessen werden, wessen Stock näher an der Daube platziert ist. Auch vorbeikommende Radfahrer und Fußgänger nahmen sich gerne Auszeit, um den Sportlern eine Zeit lang zuzuschauen. Nach manch engen Kämpfen nahm der erste Vorsitzende Karl-Heinz Schläger die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl vor. Als Sieger wurde die Mannschaft des EC Greising mit 14: 2 Punkten und einer Stockquote von 2,07 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich die Feuerwehr Aicha mit 12: 4 Punkten und einer Stockquote von 1,29 vor dem EC Arcobräu Moos mit 8: 8 Punkten. Aufgrund der besseren Stockquote platzierte sich die Mannschaft der Klosterer Altenmarkt vor den Dorffreunden Ruckasing mit jeweils 4: 12 Punkten. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise wie Salami, Essiggurken, Dosenfisch, Getränke zum Aussuchen. Worte des Dankes richtete Schirmherr Georg Weigl an die beteiligten Mannschaften und an den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Anschließend blieb man noch gemütlich zusammen sitzen, ließ das Turnier Revue passieren und so manch einer jammerte über die lange Hitzeperiode und den ausbleibenden Regen im Hinblick auf die Natur.

 

Gefiederter Schmarotzer

Osterhofen 9. Juni 2018 – Deggendorfer Zeitung

Der Kuckuck mit all seinen Facetten und Eigenheiten

Haardorf. Wer hat denn im Frühjahr einen Kuckuck gehört? Wegen zweier Eigenheiten ist der Kuckuck sprichwörtlich geworden: sein charakteristischer Balzruf – eine kleine Terz – und seine brutschmarotzende Lebensweise. Eine Redewendung besagt, man solle schnell das Portemonnaie schütteln, damit das ganze Jahr über nicht das Geld ausgeht.

In vielen Kinderliedern begegnet uns der Kuckuck: „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“, „Der Kuckuck und der Esel“ oder „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“. Gerne kaufen sich Urlauber im Schwarzwald eine Kuckucksuhr. Umgangssprachlich wird die gerichtliche Pfändungsmarke „Kuckuck“ genannt.

Seit dem 16. Jahrhundert wird das Wort „Kuckuck“ als Umschreibung für „Teufel“ verwendet. In vielen Ausdrücken begegnet uns dies noch: „Scher dich zum Kuckuck“ oder „Hol’s der Kuckuck“. Außerehelich gezeugte Kinder werden umgangssprachlich „Kuckuckskinder“ genannt. Sozusagen ein Kuckucksei legen, bedeutet, jemandem anderen etwas unterzuschieben.

Wir kennen den Kuckuck als Brutparasit. Er legt seine Eier in fremde Nester und überlässt die Aufzucht des anspruchsvollen Einzelkindes den Wirtsvögeln. Das Ei ist der Größe und Farbe Vögeln wie Teichrohrsängern, Grasmücken, Rotkehlchen oder Zaunkönigen angepasst. Junge Kuckucke werfen unerbittlich andere Eier oder Jungvögel aus dem Nest. Um gefüttert zu werden, reißt der Jungkuckuck seinen Schnabel weit auf. Die Stiefeltern sehen einen orangeroten Rachen, der wiederum Reiz zur Fütterung ist. Schnell wachsen die Jungvögel heran, nach zwei Wochen verlassen sie das Nest und sind schon nach drei bis vier Wochen selbständig.

Im Garten von Konrad Moser am Haardorfer Mühlbach konnte eine zierlich kleine Bachstelze fotografiert werden, wie diese ihr schmarotzendes Kuckucks-Riesenbaby füttert. sr