Haardorf und Mühlham

Jahrzehntelange Treue gewürdigt

Quelle: Mediengruppe Attenkofer, Ausgabe Donau-Anzeiger (Osterhofen und Umgebung) vom Mittwoch, 04.02.2026. Autor Rolf Schwinger

KSV Haardorf ehrte Mitglieder und blickte auf ereignisreiches Jahr zurück

Vorstandschaft und Ehrengäste gratulierten den Geehrten. Foto: Rolf Schwinger

Haardorf. (rs) Zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste wohnten vor Kurzem zur Freude des Vorsitzenden Tom Brandl der Jahresversammlung der KSV Haardorf bei.

Schriftführer Rolf Schwinger gab eingangs einen Rückblick auf die vielen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahre. Am ersten Maisonntag wurde der Jahrtag in traditionelle Weise begangen. Tom Brandl verwies in seiner Ansprache auf die Gegenwart, die von kriegerischen Konflikten erschüttert ist, die wirtschaftliche und politische Verwerfungen hervorrufen. Mitglieder des Vereins beteiligten sich an Schießveranstaltungen in Otzing und in Göttersdorf/Willing. Mit Abordnungen nahm der Verein an den Jahrtagen beim Patenverein Thundorf und beim Nachbarverein Moos teil, aber auch beim 150. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Aicha. Der Volkstrauertag wurde in Haardorf, Aicha und Niedermünchsdorf abgehalten.

Robert Kröll trug den Kassenbericht für das Jahr 2025 vor. Dabei waren wiederholt die Ausgaben höher als die Einnahmen. Die Kassenprüfer Christian Weigl und Josef (Pepe) Weigl bescheinigten eine korrekte Kassenführung. Um das Defizit abzumildern, wurde angeregt, wieder eine Christbaumversteigerung abzuhalten. Vorsitzender Tom Brandl teilte mit, dass 2026 die Kanone wieder in Teublitz/Oberpfalz überprüft werden muss. Er bat die Kirchenverwaltung, vertreten durch Kirchenpfleger Johann Weigl, zwei Halterungen für Fahnen in der Pfarrkirche zu installieren, um Fahnen abstellen zu können.

Weiterhin eine notwendige Institution

Als Vertreter der Stadt Osterhofen stellte Stadtrat Robert Kröll in seinem Grußwort die Frage, ob das Bestehen von Veteranen- und Reservistenvereinen noch zeitgemäß sei und beantwortete diese klar mit Ja. Er verwies darauf, dass es notwendig sei, die junge Generation über das Leid und die Sinnlosigkeit von Kriegen aufzuklären. „Unsere jetzige Weltlage unterstreicht diese Notwendigkeit. Die Auflösung von Krieger- und Reservistenvereinen ist kein gutes Zeichen, denn es fällt die Weitergabe von Erinnerungen und Traditionen weg“, sagte er. BKV-Kreisvorsitzender Bernhard Zitzelsberger referierte über die Aufgaben und Grundsätze im Verband. Die Vereine stünden für Tradition und Brauchtum. Nach fast 80 Jahren Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg gebe es in vielen Teilen der Welt wieder Kriege, bei denen wirtschaftliche und politische Interessen im Vordergrund stünden. Die Leidtragenden seien neben den betroffenen Bürgern auch die Soldaten und deren Familien.

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft nahm Vorsitzender Tom Brandl zusammen mit BKV-Kreisvorsitzenden Bernhard Zitzelsberger, Stadtrat Robert Kröll und zweitem Vorsitzenden Florian Donnerbauer vor. Geehrt wurden: für 20 Jahre: Stefan Weigl, Christian Knöckl. Robert Staudhammer, Robert Kröll und Christian Weigl; für 35 Jahre: Johann Baumgartner; für 40 Jahre: Franz Baumgartner, Horst Feigl, Konrad Moser, Adi Schweiger, Franz Tiede, Josef Zauner und Winfried Zellhuber; für 45 Jahre: Matthias Unholzer; für 50 Jahre: Johann Schwarzhuber; für 55 Jahre: Johann Stauber und für 60 Jahre: Johann Weigl (Moser)

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