Haardorf und Mühlham

Presseberichte

Martin Apfelbeck ist neuer MMC-Obmann

Osterhofener Zeitung PNP 15.05.2021

Als MMC-Obmann wurde (v.r.) Hermann Unverdorben verabschiedet. Sein Nachfolger ist Martin Apfelbeck, dem Stadtrat Robert Kröll, Zentralpräses P. Eberhard Lorenz OSB, Domkapitular Pfarrer Christian Altmannsperger und Praktikant Stefan Jell gratulierten. −Foto: Schwinger

Die Marianische Männerkongregation (MMC) in der Pfarrgruppe Haardorf-Aicha hat ihren Jahreskonvent mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin gefeiert. Die Ortsgruppe hat auch die Betreuung der Sodalen aus Isarhofen übernommen. Zentralpräses Pater Eberhard Lorenz OSB aus dem Kloster Metten hielt den Gottesdienst. In der Statio stellte er die Treue Marias zu Jesus heraus. Heute sei Treue nicht mehr selbstverständlich. Maria habe Jesus immer unterstützt. Besonders wenn es einem Kind schlecht geht, brauche es Unterstützung. Pater Eberhard zeigte auf, dass Vereine und Organisationen wie dem MMC nicht nur in Corona-Zeiten wieder mehr Unterstützung und Zuspruch nötig haben. Diese Gedanken führte er in der Predigt weiter aus. „Ein Leben lang machen wir uns Sorgen um die Menschen um uns herum: Eltern um die Kinder, die Kinder um die Eltern. Besonders jetzt haben wir schon schlimme Tage und Wochen durchleben müssen, von Katastrophe haben wir gesprochen. Trotzdem ist es weitergegangen. Freude, Mühe und Leid haben sich abgewechselt.“ Nach dem Gottesdienst sprach Pater Eberhard seinen Dank für jahrzehntelange Treue zur Marianischen Männerkongregation aus: Franz Xaver Habereder wurde für 75 Jahre, Franz Strobl für 50 Jahre (beide aus Moos), Josef Maidl aus Wallerfing für 20 Jahre und Obmann Martin Apfelbeck für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Alle erhielten eine Dankurkunde und eine kleine Aufmerksamkeit. Martin Apfelbeck hielt die Laudation für den scheidenden Obmann Hermann Unverdorben. Diese Aufgabe hatte er 43 Jahre inne. „Seine herzliche Art und seine Hilfsbereitschaft waren immer Garant für das gute Miteinander“, betonte Apfelbeck. Diese Eigenschaft sei nötig, um die Ortsgruppe des MMC zu führen. In der Dorfgemeinschaft hatte Unverdorben ebenso über viele Jahrzehnte Aufgaben in herausragenden Positionen übernommen. Legendär sind auch seine Auftritte als „Bruder Hermanus“ bei den Starkbierfesten. Mit Applaus wurde Unverdorben von den Gottesdienstbesuchern verabschiedet. Die Aufgabe als Obmann hat nun Martin Apfelbeck übernommen. Er sprach den Sodalen Dank für ihr Kommen aus und freute sich, dass Domkapitular Pfarrer Christian Altmannsperger und Stadtrat Robert Kröll teilgenommen haben. An der Orgel begleitete Praktikant Stefan Jell den Gottesdienst musikalisch. − sr

 

 

Auch die Biene will es nun wärmer

Osterhofen und Umgebung – Donau-Anzeiger –  Fr., 30.04.2021

Was ist los im Stock? Das Auf und Ab des Aprilwetters bremst die Emsigkeit der Tiere ein

Bienen drängen sich vor dem Flugloch, nachdem sie vom Sammeln von Pollen und Nektar zurückkommen. Fotos: Rolf Schwinger

Von Rolf Schwinger Haardorf.

Die Natur ist erwacht. Schlehen, Pfirsich- und Kirschbäume blühen schon. Zeit, auch für die Biene in den Arbeitsmodus zu kommen. Jetzt beginnt die Zeit für das Sammeln von Nektar. Allerdings war das Frühjahr in diesem Jahr, mit dem Wechsel von Warm- und Kaltperioden, nicht ideal für die Entwicklung der fleißigen Insekten. Was tut sich gerade im Bienenstock? Der Osterhofener Anzeiger hat Imker Hans Folgner über die Schulter geblickt. Das Aprilwetter vermieste nicht nur dem Menschen die Frühlingsgefühle. Auch die Bienen hatten unter dem Wechselwetter gehörig zu leiden. Die Eiablage wurde immer wieder unterbrochen, sodass sich die Bienenvölker noch nicht gut entwickeln konnten. „Im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres schwärmten schon die ersten Völker“, sagt dazu Imker Hans Folgner. Solange es in den Nächten noch kalt ist, haben die Blüten keinen bis wenig Nektar als Nahrung für die Bienen. „Deshalb war es noch bis in den April hinein notwendig, zu füttern.“ Wissen ist gut – Kontrolle ist noch besser An einem warmen Frühlingstag ist es Zeit, für den Imker in die Beute zu schauen. Der Imker kontrolliert ob die Königin fleißig Eier legt, wie viel Brut verdeckelt ist, ob noch freie Waben für den zu sammelnden Honig vorhanden sind. Es ist auch Zeit einen Drohnenrahmen in die Beute einzuhängen. Fleißig fliegen die Flugbienen aus, um Pollen oder Nektar zu sammeln und um anschließend mit „Pollenhöschen“ wieder zurückzukommen. Beim Besuch von einer Blüte zur nächsten kommt es zur Pollenübertragung, somit zur Bestäubung. Pollen sind vor allem Nahrung für die Brut. Blütenpollen haben einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Sie sind ein Kräftigungsmittel, das zur Erholung nach einer Krankheit geeignet ist. Aber die Pollen können beim Menschen allergische Reaktionen auslösen, davon können alle ein jährlich wiederkehrendes Lied singen, die mit geschwollenen Augen, laufender Nase und Juckreiz zu kämpfen haben. Aber durch den Verzehr von Pollen aus heimischer Herkunft kann das Immunsystem desensibilisiert werden. Pollen stärken die Abwehrkräfte und können sich positiv auf Verdauung und Stimmung auswirken. „Trotzdem sollen sie nicht als Wundermittel gesehen werden, weil noch ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse fehlen“, merkt der Experte an. Nun heißt es den Schwarmtrieb eindämmen Abhängig von der Völkerstärke wird nun auf die Brutkästen der Honigraum aufgesetzt. Der erfahrene, passionierte Imker Hans Folgner weiß, dass dadurch der Schwarmtrieb der Bienen verhindert werden kann. Durch den neuen Arbeitsbereich haben sie durch den Bau von Honigwaben neue Aufgaben. Hier wird dann Honig eingelagert, den der Imker als Frühlingsblütenhonig ausschleudert. Für den Sommer besteht die Hoffnung, dass der Wald im Sommer „honigt“. Das ergibt den dunklen Waldhonig. Dieser ist nicht als Winterfutter für die Bienen geeignet. Jeder Honigkenner schätzt die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der wertvollen Süßigkeit. Folgner hofft nun, dass es während der Frühlingsblüte nicht mehr kalt wird, damit sich die Bienenvölker gut entwickeln können und reichlich Nektar eintragen können.

 

 

 

 

Hass und Unrecht nicht verharmlosen

Osterhofen und Umgebung – Donau-Anzeiger – Mo. 03.05.2021

Jahrtag der Krieger-, Soldaten- und Reservistengemeinschaft in abgespeckter Coronaform

Pfarrer Werner Eckstein segnet das Kriegerdenkmal. Das Gedenken musste coronakonform stattfinden. Fotos: Rolf Schwinger

Haardorf. (rs) Vielerorts werden sie abgesagt, der Krieger-, Soldaten- und Reservistenverein Haardorf und Umgebung hielt jedoch seinen traditionellen Jahrtag am 1. Mai ab – natürlich coronakonform. Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurde der gefallenen und vermissten Kameraden beider Weltkriege gedacht. Einen Bezug stellte schon das Eingangslied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ her. Pfarrer Werner Eckstein erläuterte das Bild des Weinstocks in der Statio. Lange Zeit während der Winterruhe und noch im kalten Frühling zeige er kein Leben. Erst wenn es wärmer wird, treiben feine Triebe. Weinstock und Reben gehören zusammen, wie Jesus und die Menschen: „Ich bin der Weinstock, ihr die Reben.“ Diesen Gedanken führte Werner Eckstein in der Predigt weiter. Es gebe eine Verbindung zwischen den Verstorbenen und den Lebenden. Jedoch schwinde die unmittelbare Erinnerung mit der Zeit, was auch die Gefallenen und Verstorbenen der Weltkriege betrifft. Die Erinnerung an die Verstorbenen der letzten Jahrzehnte sei viel präsenter. Die Fürbitten, vorgetragen von Martina Brandl, nahmen Bezug auf die Weltkriege, auf die Kriege in dieser Welt und auf die Flüchtenden. Mensch sind nun das Angriffsziel von Viren Zu Beginn seiner Ansprache begrüßte Vorsitzender Adi Schweiger Stadtrat Robert Kröll, Festmutter Martina Brandl, Ehrenmitglied Johann Schröck, Franz Klingerbeck von der Reservistenkameradschaft und die Vertreter der örtlichen Vereine. Adi Schweiger verglich die Coronapandemie, die Bayern und die Welt immer noch fest im Griff hat, mit einer anderen Form von Krieg. Der Mensch sei das Angriffsziel der Viren. „Sie verursachen Einschränkungen, beeinträchtigen die Gesundheit und können zum Tode führen“, so Schweiger. Gegenmittel seien die AHA-Empfehlungen und das Impfen. Diese lebensbedrohende Situation verlange starken Willen und Opferbereitschaft. „Viele Kameraden zogen in den Krieg und wussten auch nicht, ob sie wieder nach Hause kommen. Unsere Pflicht ist es, sich auch noch nach 76 Jahren der Kriegstoten, vermissten und gefallenen Kameraden zu erinnern“, so Schweiger. Die Erinnerung sei oft nur noch vage oder schon erloschen. Ein Innehalten setze ein Zeichen der Verbundenheit, der Solidarität, der Trauer und des Mitgefühls mit denen, die zu Opfern geworden sind. Die Gedenkfeier mahne bewusst, gegen Unrecht und Hass einzustehen. „Wir dürfen nicht gefährliche politische Tendenzen verharmlosen oder ignorieren, dann ist der Weg frei für Gewalt, Terror, Hass und Unfrieden. Es ist wichtig an die Werte Frieden und Freiheit für alle Menschen fest zu halten“, betonte der Vorsitzende. Am Kriegerdenkmal hielten Vertreter der Reservistenkameradschaft die Ehrenwache. Pfarrer Werner Eckstein sprach am Kriegerdenkmal ein Gebet und besprengte es mit Weihwasser zur Erinnerung an die Menschen, die ihre Leben ließen. Für die Krieger- und Soldatenkameradschaft stellte Vorsitzender Adi Schweiger zu Salutschüssen und zum Lied vom guten Kameraden eine bunte Blumenschale ab. Die Zeremonie verfolgten die Gottesdienstbesucher in den Kirchenbänken.

 

Statt König: Jesus wählt den Tod am Kreuz

PassauerNeue Presse Dienstag, 30. März 2021 LOKALES


Pater Kuriakose erläuterte die Karwoche

Haardorf. Die Prozession mit Palmbuschen zur Pfarrkirche St. Martin war heuer nicht möglich. Doch die Oberministrantinnen stellten gefüllte Körbe voll bunter Palmbüschel vor dem Altar ab. Die hatten alle Ministranten aus Haardorf, Mühlham und Niedermünchsdorf fertigten Palmbüschel im „Homeoffice“ angefertigt. Pater Kuriakose segnete die Buschen und zeigte in der Statio auf, dass der Palmsonntag das Eingangstor für die Heilige Woche ist. Die Jugendlichen Andrea Krenn und Hanna Baumgartner trugen zusammen mit Diakon Rainer Breinbauer die Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Markus in verteilten Rollen vor. Pater Kuriakose: „Jesus ist bereit, aus Liebe zu uns seine Karriere als weltlicher König nicht anzutreten, sondern für uns am Kreuz zu sterben. Es ist leichter mit der Masse zu schwimmen, schwieriger wird es, wenn man allein ist oder es nur wenige Unterstützer gibt.“ Jasmin Donnerbauer trug tagesaktuelle Fürbitten vor. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher mit Abstand Palmbüschel aus einem Korb mit nach Hause nehmen. – sr

Vorgezogener Ostergruß

Osterhofen und Umgebung – Donau-Anzeiger – Mo., 06.04.2020

Ministranten verteilten die gesegneten Palmbuschen an Häuser

Pfarrer Christian Altmannsperger segnet die Palmbuschen in der Pfarrkirche St. Martin. Fotos: Schwinger

Haardorf. (rs) Aufgrund der aktuellen Krisenzeit gibt es kein gemeinschaftliches Glaubensleben in der Expositur Haardorf, auch wenn die Kirche für Besucher zum persönlichen Gebet offen ist. Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche oder Karwoche, die bis zum Karsamstag dauert.

Tradition trotzdem aufrecht erhalten

Die Christen gedenken des Leidens und Sterbens Jesu, wobei sich der Blick schon auf das Fest der Auferstehung Jesu an Ostern richtet. In den Jahren vorher versammelten sich die Gläubigen vor dem Feuerwehrhaus, wo die Palmbuschen gesegnet wurden. Anschließend zog man in die Pfarrkirche St. Martin. Die war in diesem Jahr nicht möglich. Die Ministrantinnen und Ministranten wollten die Tradition des Palmbuschenbindens aufrecht erhalten. In Heimarbeit fertigte jede und jeder 40 bis 50 kleine Buschen, die sie in der Kirche vor dem Altar ablegten. Pfarrer Christian Altmannsperger sprach ein Gebet und segnete diese Palmbuschen mit Weihwasser, ohne dass die Ministranten anwesend waren.

Überraschung für Gläubige

Als vorgezogenen Ostergruß verteilten die Ministranten an alle Häuser in Niedermünchsdorf, Mühlham und Haardorf einzeln die kleinen Palmbüschel. Die Überraschung und Freude darüber war bei den Bewohnern groß. Üblicherweise werden zuhause die Palmbuschen an das Kreuz gesteckt. Für den Karfreitag und Karsamstag haben sich die Ministranten vorgenommen, als Solisten mit der Ratsche durch die Straßen zu ziehen. Damit setzen sie ein Zeichen, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, den Glauben zu leben. So bleibt Brauchtum erhalten und lebt weiter. Es sind noch einige Büschel übrig geblieben, die in der Pfarrkirche St. Martin ausliegen und bei Bedarf mitgenommen werden können.

Julia Donnerbauer bringt die Palmbuschen an die Haustür

 

 

Berichte und Ehrungen

Mi., 4.3.2020 – Osterhofener Anzeiger

Die Freiwillige Feuerwehr hielt ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal ab

Ehrengäste mit den Geehrten: v.r.: Pfarrer Christian Altmannsperger, 2. Vorsitzender Alois Dorfmeister, Franz Schaab, Sebastian Gerstl, KBM Xaver Altschäfl, Fahnenmutter Theresia Weigl, Vorsitzender Johann Weigl, Johann Freundorfer, Jugendwart Florian Donnerbauer, Hans Eckl, Kommandant Robert Kröll, 1. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, KBM Manfred Ziegler. Foto: Schwinger

Haardorf. (rs) Die Freiwillige Feuerwehr hielt ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Knöckl ab. Vorab nahmen die Feuerwehrkameraden am Gottesdienst für ihre verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche St. Martin teil. Vorsitzender Johann Weigl konnte viele Ehrengäste zur Versammlung begrüßen: Erste Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Pfarrer Christian Altmannsperger, Kreisbrandmeister und Stadtrat Manfred Ziegler, Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl, Kommandant und Stadtrat Robert Kröll, Fahnenmutter Therese Weigl, Ehrenvorstand Hermann Unverdorben und Ehrenkommandant Hans Weigl (Moser). Stellvertretender Vorsitzender Alois Dorfmeister jun. trug nach einem Rückblick auf die letzte Jahreshauptversammlung in humorvoller Art und Weise den detaillierten Jahresbericht für 2019 vor. Unter anderem nahm man im März eine UVV-Schulung mit dem Thema „Gas“ und am Jubiläum „25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Deggendorf“ im Donaucenter Schubert teil. Man beteiligte sich an verschiedenen gesellschaftlichen und kirchlichen Festen. Es fanden zwei Vorstandssitzungen statt. Kassier Alfred Eiblmeier trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Helmut Schütz und Hans Gerstl bescheinigten einwandfreie Kassenführung. Daraufhin wurde Alfred Eiblmeier einstimmig von den anwesenden Mitgliedern entlastet. In seinem Jahresbericht listete Kommandant Robert Kröll zehn Einsätze auf, darunter drei Verkehrsunfälle mit Bindung von Öl und eine Straßensperrung. Im Jahr 2019 fanden 17 Übungen statt. Um Neumitglieder und Quereinsteiger für den aktiven Dienst zu gewinnen, wurde ein Weißwurstfrühschoppen, leider ohne Erfolg, angeboten. Schwerpunkte für 2020 sind die modulare Truppausbildung mit benachbarten Wehren. Bei der Wasserentnahme aus Hydranten muss in Zukunft ein Systemtrenner eingebaut werden, damit es zu keinem Rücklauf von Löschwasser in die Fernwasserversorgung kommt. Die Stromversorgung im Jugendheim „Alte Schule“ soll mit einem Notstromaggregat umgerüstet werden, um bei Stromabschaltungen autark zu sein. Bei Überschwemmungen von Kellerräumen muss durch Fachpersonal (Elektromeister) vor dem Auspumpen des Wassers freigemessen werden, damit es zu keinem Stromschlag kommt. „Auf politischer Ebene muss weiterhin Druck aufgebaut werden, damit zeitnah das Schöpfwerk am Haardorfer Mühlbach errichtet wird“, so Robert Kröll. Jahresbericht der Jungfeuerwehr Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr trug Jugendwart und zweiter Kommandant Florian Donnerbauer vor. Von der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven haben Andrea Krenn und Maria Weigl gewechselt. Am Wissenstest in Pankofen haben mit Erfolg Markus Knöckl, Andrea Krenn, Maria Weigl, Jasmin und Julia Donnerbauer teilgenommen. Sehr erfolgreich war die Teilnahme zur Erringung der Deutschen Jugendleistungsspange mit den Teilnehmern Maria Weigl und Julia und Jasmin Donnerbauer. Neben feuerwehrtypischen Aufgaben musste ein Staffellauf und Kugelstoßen durchgeführt werden. Die Jugend beteiligte sich an der Brandschutzwoche in Künzing. Im Oktober wurde die Hydrantenkontrolle durchgeführt. Donnerbauer wird von Johannes Dorfmeister bei der Arbeit mit den Jugendlichen unterstützt. In ihrem Grußwort bedankte sich Bürgermeisterin Liane Sedlmeier bei den Feuerwehrkameraden für deren Einsatz für das Gemeinwohl. Aufgrund der Vorgaben zur Haushaltsplanung können für das Pumpwerk Mühlham keine Rücklagen gebildet werden. Der Bau kann nicht vorgezogen werden, da man abhängig ist vom Planfeststellungsverfahren. Die Stadt Osterhofen hat für alle Wehren 50 Systemtrenner beschafft, die an die einzelnen Wehren verteilt werden. Einen besonderen Dank richtete sie an den Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr für dessen Engagement. Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl berichtete von der Überarbeitung des kompletten Alarmplans im Landkreis Deggendorf. Für die Alarmierung wird künftig die kürzeste Entfernung zum Unfall- oder Brandort herangezogen. Sogenannte Bigpacks sind kein geeignetes Mittel bei der Hochwasserbekämpfung und beim Einsatz auf Dämmen, da diese dem Druck nicht standhalten können. Die Vorsitzenden Alois Dorfmeister und Johann Weigl gaben einen Ausblick auf die Aktivitäten des Vereins. Am 27. Juni findet ein Ausflug zusammen mit dem ESC und dem KSV nach Regensburg statt. Dabei wird das Haus der Bayerischen Geschichte besichtigt. Nach einer Einkehr beim „Kneitinger“ wird eine Führung im Regensburger Dom angeboten. Alternativ dazu kann man auch in der Innenstadt bummeln. Auf der Rückfahrt ist noch eine Einkehr in Bach geplant. Am 7. Juli kann „Globus Plattling“ besichtigt werden. Zu beiden Veranstaltungen nimmt Alois Dorfmeister die Anmeldungen entgegen. Der Verein nimmt an den Fahnenweihen in Rottersdorf, Gergweis und Künzing 2020 teil. Zu einem weiteren Fähnrich bestimmte die Versammlung Markus Knöckl. Gratulationen werden ab 2021 ab dem 70. Geburtstag vorgenommen. Dazu stimmte die Versammlung einstimmig zu. Zur Mitgliederwerbung wird ein Weißwurstessen abgehalten. Die Wanderversammlung findet im Mühlhamer Keller statt. Ein gemütlicher Abend mit Schmankerl aus der Küche des Wirts wird im November abgehalten. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft Vorsitzender Johann Weigl ehrte zusammen mit Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Kommandant Robert Kröll mit einer Urkunde für 50-jährige Vereinszugehörigkeit Johann Eckl, Sebastian Gerstl und Johann Freundorfer. Es folgten für 40 Jahre Rainer Schaaf, für 30 Jahre Florian Donnerbauer, für 25 Jahre Markus Graupp, Michael Scheuer, Franz Schaab, für 20 Jahre Franz Baumgartner jun., Andreas Moser und für 10 Jahre Mathias Fröschl und Franz Schaab jun.. Johann Weigl bedankte sich für das Vertrauen und bat darum, untereinander immer das Gespräch zu suchen, an Übungen gewissenhafter teilzunehmen, sich an Veranstaltungen eifrig zu beteiligen und bei Alarmierungen weiterhin Einsatzwillen zu zeigen. Nur das Miteinander habe Zukunft.