Haardorf und Mühlham

Presseberichte

Show-Cooking“ und goldene Nüsse statt Losnieten

PNP Osterhofener Zeitung 02.12.2019

Guter Besuch und beste Stimmung beim Adventsmarkt am Mühlhamer Keller – Der Erlös kommt den Kindergärten im Stadtgebiet zugute

Mühlham. Kalt, aber trocken: Das Wetter hat am Freitag mitgespielt, so dass viele Gäste aus nah und fern zum Adventsmarkt am Mühlhamer Keller gekommen sind. Gesehen wurden auch Pfarrer Christian Altmannsperger, 2. Bürgermeister Thomas Etschmann und Stadtrat Robert Kröll. Zum Erfolg trugen Vereine, Organisationen und viele Privatpersonen bei, denn der Erlös kommt den Kindergärten im Osterhofener Stadtgebiet zugute. Aktive Beteiligung zeigten die Kinder aus Altenmarkt. Die Spannung stieg bis zum Auftritt an. Mit Hingabe sangen sie adventliche Lieder. Der Frauenbund Haardorf bot selbst gebackenes Gebäck und Kuchen zu wärmendem Kaffee an. „Show cooking“ gab es bei der Ministrantengruppe mit der Zubereitung von Waffeln mit süßer Marmelade und Schokolade. Wolle und Christbaumbehang fand bei mancher „Strickliesl“ Anklang. Wolfgang Streicher konnte man zuschauen, wie er an der Drechselbank Pilze entstehen ließ. Er hatte zusammen mit seiner Frau Gertraud ein riesiges Sortiment an hölzernen Geschenkartikeln mitgebracht: Engerl, Krippenfiguren, Holzkugeln, Weihnachtsbäume aus Holz. Die Lose von Maria Kapfhammer waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Dies lag daran, dass es keine Nieten, sondern goldene Nüsse gab. Hauptpreis war ein Essensgutschein im Mühlhamer Keller bei Stefan Fuchs. Viele weihnachtliche Geschenke wie Nackenstützen, Glückwunschkarten oder Stofftaschen, die aus gebrauchten Gegenständen gemacht wurden, waren im Angebot. Dies nennt man auf neudeutsch „Upcycling.“ Dabei werden Ressourcen geschont, indem die Produkte in den Kreislauf zurückgeführt werden. So manch einer fand hier ein passendes Weihnachtsgeschenk. Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) veranstaltete ein Gewinnspiel. In einem Glaszylinder waren Erdnüsse, dessen Anzahl geschätzt werden musste. Den Hauptgewinn, ein großes Vogelhaus von Wolfgang Streicher, bekam Claudia Unverdorben. Weitere Preise erhielten Sonja Wagner und Christa Knöckl. Heißer Glühwein, heiße Würstl waren gut gegen Kälte, Durst und Hunger. Durch das Programm führte Franz Klingerbeck. Die Wallersdorfer Alphornbläser trugen mit ihren Allgäuer Traditionsmelodien zur guten Stimmung bei. Sechs Männer und eine Frau beherrschten ihre Instrumente. Sonore Töne, getragene Melodien und die romantische Umgebung am Donauufer ließen adventliche Stimmung aufkommen. − rs

 

 

Die Sehnsucht nach dem Frieden

Osterhofener Zeitung PNP 19.11.2019

Die Gemeinde Haardorf gedenkt am Volkstrauertag der Toten aus zwei Weltkriegen

Haardorf. Den Gottesdienst am Volkstrauertag hat Pfarrvikar Pater Kuriakose in der Pfarrkirche St. Martin für die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege zelebriert.
In den Mittelpunkt der Predigt stellte Pater Kuriakose die Sehnsucht nach dem Frieden, die so alt ist wie die Menschheit selbst. „Jesus Christus hat uns Menschen mit Gott versöhnt. Seither ist die Spaltung zwischen den Völkern und Rassen aufgehoben. Mit Christus ist der Friede von Gott in die Welt und unter die Menschen gekommen“, so Kuriakose.
Seit 1952 wird der Volkstrauertag im Gedenken an die Toten und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges begangen. Als Vertreter der Stadt Osterhofen erinnerte Stadtrat Robert Kröll in seiner Ansprache an das menschliche Leid, das ein Krieg mit sich bringt. An allen Ecken der Erde finden bewaffnete Konflikte statt. Laut UN-Flüchtlingshilfe sind über 70 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Hunger. Viele suchen eine bessere Zukunft und setzen dabei auf Europa. Seit mehr als 70 Jahren herrsche Frieden in Europa und der Mauerfall erfolgte vor 30 Jahren, erinnerte Kröll. Die Mauer wurde eingerissen, auch wenn diese Mauer in vielen Köpfen immer noch bestehe. Deutschland und Europa seien ein Vorbild für die ganze Welt, wenn es um Frieden, Freiheit und Demokratie geht. Der Frieden brauche Visionäre wie Mark Zuckerbergs Vision von „facebook“ oder Tim Bemers-Lee vom „World Wide Web“.
„Warum sollte in den Geschichtsbüchern der Zukunft nicht ein Name stehen, bei dem es heißt, dieser Mensch hat der Welt den Frieden gebracht und den Krieg für immer besiegt?“ John F. Kennedy drückte es so aus: „Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
Am Kriegerdenkmal stellte die Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha mit Hans Dorfmeister, Josef Zauner, Josef Ammerseder und Franz Klingerbeck die Ehrenwache. Rolf Schwinger las die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege aus der Expositur Haardorf vor. Pfarrvikar Pater Kuriakose sprach am Kriegerdenkmal ein Gebet und den Segen. Für die Stadt Osterhofen stellte Stadtrat Robert Kröll eine Schale zur Mahnung, Erinnerung und Dankbarkeit nieder. Während sich die Fahnen senkten, sang zum Abschluss der Gedenkfeier der Kirchenchor das Lied vom „Guten Kameraden.“
− sr

Urkunden für Meister und Mitglieder

Osterhofener Zeitung PNP Mittwoch, 13. November 2019

Jahresabschlussfeier der Reservistenkameradschaft – Sieger der Vereinsmeisterschaft geehrt

 

Haardorf. Die Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha hat in der Jahresabschlussfeier auf die Höhepunkte 2019 zurückgeblickt. 1. Vorsitzender Franz Klingerbeck hieß dazu im Vereinslokal Knöckl besonders Ehrenmitglied Hans Schröck, die Stadträte Robert Kröll und Fritz Gößwein, den Vorsitzenden des KSV, Adi Schweiger, und den Kreisvorsitzenden Georg Harass willkommen.
Zusammen mit Stellvertreter Artur Kolbe nahm Klingerbeck die Ehrung der Vereinsmeister vor. Die Meisterschaft wurde auf der Schießanlage in Otzing mit dem G 36 sitzend aufgelegt durchgeführt. Souveräner Sieger wurde mit 99 von 100 Ringen Erwin Fredl vor Günther Zauner (98), Josef Zauner (94), Adi Schweiger (93) und Kurt Schäfer (93). Insgesamt hatten sich elf Kameraden beteiligt. Die Gästewertung gewann Georg Harass mit 97 Ringen vor Daniel Zauner (95) und Roland Fredl (92). In einem weiteren Wettbewerb wurde Josef Zauner mit 99 Ringen Tagesbester.
Kreisgruppenvorsitzender Georg Harass zeichnete zusammen mit Franz Klingerbeck verdiente Mitglieder der Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha mit dem Kreisgruppenabzeichen in Gold aus. Als besonders treue Mitglieder wurden Alois Birkeneder und Franz Weigl für den Besuch aller Monatsversammlungen geehrt. Für die gute Zusammenarbeit zwischen KSV und RK wurde dem Vorsitzenden Adi Schweiger eine besondere Ehrung zuteil. Für ihr Engagement beim Weinfest wurden Johann Dorfmeister und Erhard Knöckl mit einer Auszeichnung überrascht.
In seinem Grußwort thematisierte Georg Harass das Thema „Bundeswehr und NVA zur Zeit des Kalten Krieges“ und kommentierte das Auftreten von Annegret Kramp-Karrenbauer beim Auslandseinsatz der Bundeswehr in Mali. RK-Mitglied Fritz Gößwein lobte den Sammeleifer bei der Kriegsgräbersammlung.
Seinen Rückblick garnierte Vorsitzender Franz Klingerbeck mit Bildern aus dem Vereinsjahres. Er erinnerte an den Tod von Josef und Thea Schmid, deren Urnen auf dem Waldfriedhof in Lindberg ihre letzte Ruhe fanden. Josef Schmid hatte als Vorsitzender der RK viel Aufbauarbeit geleistet. Zusammen mit dem KSV beteiligte sich die RK an der Landesmeisterschaft des oberösterreichischen Kameradschaftsbundes in Marchtrenck. Den größten Erfolg erzielte im KK-Schießen Roland Fredl mit 94 Ringen. Er belegte damit in der Einzelwertung einen hervorragenden 2. Platz. In der Gästewertung unter acht bayerischen Vertretungen erreichten die Teilnehmer aus Haardorf mit Roland Fredl (94), Adi Schweiger (89), Werner Winnerl (85) und Erwin Fredl (84) mit einer Gesamtringzahl von 352 Ringen den ersten Platz, was dem 5. Platz in der Gesamtwertung entspricht.
Ansonsten beteiligte sich der Verein an der Fahnenweihe zusammen mit dem KSV in Aholming und an der Friedenswallfahrt in Altenmarkt. Ein gutes Ergebnis erbrachte die Kriegsgräbersammlung. Von der Bevölkerung wurde das Weinfest im Knöckl-Stadl gut angenommen.
Franz Klingerbeck gab noch die nächsten Termine bekannt. Bei den Volkstrauertagen in Haardorf, Aicha und Niedermünchsdorf am kommenden Wochenende stellt die Reservistenkameradschaft die Ehrenwache. Die erste Monatsversammlung 2020 findet am 6. Februar im Vereinslokal statt. Die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen ist am 4. April 2020. Der Verein beteiligt sich auch am Jahrtag des KSV am 3. Mai 2020.− sr

Kegeln und reden

Osterhofen und Umgebung – Osterhofener Anzeiger –  Di., 29. 10. 2019

Ergebnisse vom ersten Kegelabend des TKC

Haardorf. (rs) Zahlreiche Tischkegelfreunde fanden sich beim ersten Kegelabend der neuen Saison des Tischkegelclubs (TKC) unter dem Motto „Der Mittwoch hat wieder einen Sinn“ im Gasthaus Knöckl ein. Als Überraschungsgast war mit Freundinnen die neu gekürte Leberkäskönigin Veronika Kirschner gekommen. Es beteiligten sich insgesamt 31 Keglerinnen und Kegler. Viele Platzierungen standen erst nach spannendem Rittern fest. Fünf „Knöckls“ konnten sich in die Siegerliste eintragen. Souveräner Gewinner wurde mit 76 Holz Markus Knöckl. Es folgten Hans-Jürgen Saller (71), Christian Knöckl (71), Chris Weigl (70) und Erhard Knöckl (70). Weitere Preise erhielten Fabian Knöckl (66), Werner Mader (62) und Anton Knöckl (60). Den Trostpreis erkämpfte sich Ludwig Hörndl mit 42 Holz. Aus vielen Preisen konnte jeder seinen Gewinn aussuchen. Bis Saisonende im April finden etwa 20 Kegelabende statt. An einzelnen Kegelabenden gibt es für alle Kegler eine Maß Bier oder ein Heringsessen. Ein Kegelabend ist auch Umschlagplatz für die neuesten Nachrichten aus dem Ort. Es finden sich auch immer wieder Kartenspieler zum Schafkopfen oder Watten zusammen. Auch einige Termine für diese Saison stehen bereits fest. Am Samstag, 21. Dezember, findet die Weihnachtsfeier statt. Ein Er- und Sie-Kegeln bereichert das Keglerjahr am 22. Februar 2020.

Tolle Gewinne und gute Gespräche

Anzeiger Osterhofen und Umgebung Mi.16. 10. 2019

Weinfest der Reservistenkameradschaft und KSV war einmal mehr ein Erfolg

Haardorf. (rs) Die Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha hielt zusammen mit dem KSV Haardorf und Umgebung ihr 16. traditionelles Weinfest im Knöckl-Stadl ab. Vorsitzender Franz Klingerbeck konnte viele Gäste aus den umliegenden Ortschaften begrüßen. Ein besonderer Gruß galt den Stadträten Franz Groh und Robert Kröll sowie den Vertretern der Vereine. Ein Dank ging an den KSV mit Vorsitzenden Adi Schweiger für dessen Unterstützung. Später kam noch Bürgermeisterkandidat Fritz Gößwein mit Frau hinzu. Klingerbeck freute es ganz besonders, dass Ehrenmitglied Hans Schröck und der Landeskassier Günther Müller vom oberösterreichischen Kameradschaftsbund (OÖKB) mit Gattin in den wunderbar dekorierten Stadl gekommen waren. Zu den Brotzeittellern, Zwiebelkuchen oder zum Schnitzel passten hervorragend ein Grüner Veltliner oder ein Zweigelt aus der Wachau. Um einen der Hauptpreise der gut gefüllten Tombola zu gewinnen, wurden viele Lose von den Besuchern gekauft. Neben den „Trostpreisen“ gab es Essensgutscheine umliegender Gaststätten. Stellvertretender Vorsitzender Artur Kolbe gab die Gewinner bekannt. Glücksfee war Julia Schickander, die die Gewinner zog. Auffallend war, dass viele Preise besonders auf zwei Tische fielen. Lag dies an einer Wasserader, die darauf Einfluss genommen hatte? Resi Dorfmeister gewann als Hauptpreis die Fahrt für zwei Personen zum Bundestag nach Berlin. Eine Fahrt zum Bayerischen Landtag in München gewannen Christian Weigl, Franz Kröll und Thomas Wagner. Die Fahrten zum Bundestag nach Berlin und zum Bayerischen Landtag nach München stellten MdB Alois Rainer, Staatsminister Bernd Sibler und MdL Christian Flisek zur Verfügung. Viele unterhaltsame Tischgespräche ergaben sich mit den Tischnachbarn über den Mantelsonntag, den Flohmarkt oder über die neue Weigl-Halle.

Fotos: Schwinger

Löschübung an der Biogasanlage

PNP Osterhofener Zeitung 31.08.2019

Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der ehemaligen Gemeinde Aicha

Haardorf. Zur traditionellen Gemeinschaftübung der ehemaligen Gemeinde Aicha haben sich die Freiwilligen Feuerwehren von Thundorf, Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf getroffen, um einen angenommenen Brand an der Hackschnitzellage der Biogasanlage von Johann und Stefan Weigl zu bekämpfen. Insgesamt waren 50 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz.  Die Leitung hatte der örtliche Kommandant Robert Kröll. Anwesend waren die Kommandanten Hans Pfaffinger, Michael Wagner und Markus Friedl der beteiligten Wehren. Als Vertreter des Landkreises beobachtete Xaver Altschäfl die Übung.  Um die Feuerwehrkameraden nicht zu gefährden, wurden vor der Bekämpfung des Brandes die Gasbehälter auf Dichtheit mit dem Gaswarngerät geprüft. Da kein Leck festgestellt wurde, konnten die Wehren schnell mit dem Aufbau der Leitung vom Haardorfer Mühlbach beginnen. Zur Wasserentnahme wurde der neue Flachsauger verwendet, der sich sehr gut bewährte. Mit einbezogen wurde eine fest verbaute Trockenleitung zur Biogasanlage. Die Versorgung mit Wasser war ausreichend für zweimal drei C-Rohre. Die FF Aicha schirmte die Gashauben der Biogasanlage ab. Schneller Rückzug in den Bereitstellungsraum in den vorderen Bereich der Anlage war angesagt, als das Gaswarngerät Gasaustritt anzeigte.  Bei der anschließenden Besprechung stellte Kommandant Robert Kröll fest, dass eine Schlauchleitung für die Bekämpfung des angenommenen Brandfalles ausreichend sei. Johann Weigl informierte die Kameraden über Eckdaten der Biogasanlage.
Es schloss sich ein Rundgang mit den Kommandanten und Gruppenführern durch die Räumlichkeiten der Biogasanlage an. Dabei wies Weigl auf Not-Aus-Schalter hin und zeigte wichtige Absperrschieber, die die Sicherheit gewährleisten.  Die Feuerwehrkameraden waren anschließend zu einer Brotzeit mit Getränken von den Besitzern eingeladen. In geselliger Runde wurden interessante Gespräche über die Größe der Anlage aber auch über aktuelle „Dorfpolitik“ geführt. − sr