Haardorf und Mühlham

Presseberichte

Freundschaft, Licht und Wärme

Osterhofener Zeitung PNP Freitag, 6. August 2021

Beim Zeltlager der Ministranten des Pfarrverbands Osterhofen wurde das Evangelium gelebt

Haardorf. Das Jugendheim „Alte Schule“ ist Gastgeber für das Zeltlager von 25 Ministrantinnen und Ministranten aus Osterhofen, Wisselsing, Arbing, Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf als Gastgeber gewesen. Sie waren mit Freundin oder Freund gekommen, damit nachts das Heimweh nicht zu groß werden konnte. Vorab war das Jugendheim nach fast zwei Jahren CoronaPause auf Vordermann gebracht worden. Oberministrantin Julia Donnerbauer und ihre Mitstreiterinnen nahmen sich dieser Aufgabe an. Praktikant Stefan Jell, Pastoralassistentin Verena Utz und Kaplan Matthias Zellner sorgten dafür, dass die Auflagen wegen der Corona-Pandemie erfüllt werden konnten. Auch der regionale Einkauf für Speisen und Getränke sowie Spiele wollten organisiert sein. Als Besucher und als Helfer schauten Stadtrat Robert Kröll und Kirchenpfleger Johann Weigl vorbei. Trotz unsicherer Wettervorhersage reisten die Minis an, bauten die Zelte auf und lernten sich bei Spielen kennen. An den Abenden wurde ein Lagerfeuer entzündet. Schon in der ersten Nacht regnete es, sodass man im Jugendheim übernachten musste. Wenn es das Wetter zuließ, waren draußen Fußballspiele angesagt. Auch die neue Tischtennisplatte wurde gerne angenommen. Für den kleinen Hunger gab es tagsüber gesundes Obst und Gemüse. Neugierig waren die Kinder immer zur Mittagszeit, wenn der Hunger kam: „Was gibt es heute?“ Zu den Hauptmahlzeiten wurden Burger, Spaghetti, Hot Dogs oder Pizza angeboten. Zum besten Kü- chenchef wurde Alex Utz gekürt, der von Stefan Jell unterstützt wurde. Küchen- und Abspüldienste mussten die Ministranten übernehmen. Im ehemaligen Schulraum im Erdgeschoss standen die Buben gegen die Mädchen in einem Quiz im Wettstreit. Drinnen und draußen wurden verschiedene Bastelworkshops angeboten. Auch ein Banner mit den Namen aller Teilnehmer wurde erstellt – und das musste natürlich nachts vor Diebstahl bewacht werden. Pfarrer Christian Altmannsperger und Diakon Jürgen Zacher hatten somit kein Glück, es in ihren Besitz zu nehmen. Acht Mini-Anwärter kamen zu Besuch und wurden in eine Schnitzeljagd eingebunden. Für den letzten Abend war eine Nachtwanderung angesagt, die über Feldwege zur Kreuzbergkirche führte. Im Fackelschein hörten die Minis eine Gruselgeschichte, geschrieben von Julia Donnerbauer, bevor es wieder zurück ging. Für den Gottesdienst hatte das Wetter ein Einsehen. Den konnte Domkapitular Pfarrer Christian Altmannsperger stimmungsvoll in der Natur zelebrieren. Lukas Hundhammer begleitete mit der Gitarre Effata-Lieder wie „Du bist das Licht der Welt“ oder „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“. In seinen Gedanken knüpfte Altmannsperger an das gute Essen an, das allen geschmeckt hatte. Dies sei das tägliche Brot, das besonders junge Leute brauchen in ihrem körperlichen Wachstum. Altmannsperger weiter: „Es gibt nicht nur den Hunger nach Speisen. Viele Menschen unserer Tage haben Hunger nach Anerkennung, Geborgenheit und Liebe, nach einem Menschen, der sie versteht.“ Zum täglichen Brot, wie im „Vater unser“ gehöre alles, was man zum Leben braucht. Und hier wird laut Altmannsperger der Bezug zum Evangelium hergestellt, in dem Jesus Christus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens.“ In den Fürbitten, entworfen und vorgetragen von den Ministranten, spiegelten sich die Tage des Zeltlagers wider. Freundschaften wurden erlebt, tolle Spiele sowie kreative Aktionen angeboten, Licht und Wärme des Lagerfeuers sowie das leckere Essen und die schöne Zeit waren die Gedanken wert. Pfarrer Altmannsperger dankte allen, die es ermöglicht hatten, dass dieses Zeltlager stattfinden konnte. Dies sei ein guter Anfang für erlebnisreiche, erholsame Ferien. Hier wurde viel Zusammengehörigkeit und Verbundenheit untereinander gelebt. − sr

 

Klosterer Altenmarkt siegt

Osterhofener Zeitung PNP Samstag, 31. Juli 2021

ESC Haardorf trägt Brotzeitturnier auf der Asphaltanlage aus

Haardorf. Endlich ist es dem ESC Haardorf nach über einem Jahr wieder möglich gewesen, auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ein Brotzeitturnier auszurichten. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger begrüßte dazu fünf Mannschaften aus der Umgebung. Schwül warmes Wetter hinderte nicht daran, sich diesem Sport zu widmen. Gekommen waren auch Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll. Um Sieger zu werden, musste man in einer Doppelrunde – jeder gegen jeden – die meisten Spiele gewinnen. Nicht immer war man sich einig, wessen Stock näher an der Daube platziert ist. Um Streitigkeiten zu verhindern, wurde mit einem Maßband nachgemessen. Nach manch engem Kampf folgte die Auswertung, bevor erster Vorsitzender Karl-Heinz Schlä- ger die Siegerehrung zusammen mit Georg Weigl und Robert Kröll vornehmen konnte. Sieger wurde die Mannschaft Klosterer Altenmarkt mit 12 : 4 Punkten und einer Stockquote von 1,33. Den zweiten Platz erkämpften sich die Dorffreunde aus Ruckasing mit 11 : 5 Punkten und einer Stockquote von 1,75. Dritter wurde der EC Greising (9 : 7 Punkte, 0,95) vor dem SCC Osterhofen (5 : 11 Punkte, 0,65) und den Stachusbrüdern aus Thundorf (4 : 12 Punkte, 0,75). Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise wie Essiggurken, Käse, Wurst, frisches Brot, Biere zum Aussuchen. Ihren Dank richteten Schirmherr Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll an die beteiligten Mannschaften und den ausrichtenden Verein ESC Haardorf. Die Lockerungen machten es möglich, wieder ein Brotzeitturnier auszuspielen. Soziale Kontakte zu knüpfen und Freude am Sport zu haben fördere den Gemeinschaftsgeist. Anschließend blieb man gemütlich zusammen sitzen, freute sich über den persönlichen Erfolg und fachsimpelte mit den Sportkameraden. Vorsitzender Karl-Heinz Schlä- ger gab für das Vereinsjahr Termine bekannt: Am Sonntag, 15. August, ab 9 Uhr findet ein Trainingsschießen mit anschließendem Mittagessen statt. Die Vereinsmeisterschaft wird am Samstag, 28. August, ab 14 Uhr, ausgerichtet. Vereine aus dem Dorf werden am Samstag, 18. September, ab 14 Uhr, zur Dorfmeisterschaft eingeladen. Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen wird am Samstag, 16. Oktober, 19 Uhr, abgehalten. Im Herbst soll noch ein Brotzeitturnier und ein Freundschaftsschießen mit dem EC Greising stattfinden. − sr

ESC beginnt nun endlich wieder mit dem Training

Osterhofener Zeitung PNP Montag, 21. Juni 2021

Stockschießen auf der Anlage möglich

Haardorf. Auf der Anlage des ESC am Ende der Kreuzbergstraße mit den Turnierstöcken auf die Daube und auf die gegnerischen Stöcke zu schießen, ist jetzt wieder möglich. Wissenschaftliche Studien belegen, dass hier die Ansteckungsgefahr im Freien am geringsten ist. Die zwei Bahnen, die Rasenflächen und das Clubheim wurden auch in Zeiten des Stillstands beständig gepflegt. Auch kleinere Ausbesserungsarbeiten wurden durchgeführt. Beim Schießen auf die Daube werden immer wieder neue Mannschaften gebildet, so dass jeder Spieler in verschiedenen mannschaftlichen Konstellatio ESC beginnt nun endlich wieder mit dem Training Stockschießen auf der Anlage möglichnen zum Sieg kommen kann. Spaß und Freude stehen im Mittelpunkt. Man bleibt in Bewegung, tut etwas für die Gesundheit und kann wieder gesellschaftliche Kontakte pflegen, was viel zu lange nicht möglich war. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger freut sich, dass man sich endlich wieder auf der ESC-Anlage treffen kann: „Hoffentlich ist es möglich, die Vereinsmeisterschaft, die Dorfmeisterschaft und die Brotzeitturniere mit Gastmannschaften ausrichten zu können.“ Alle Stockschützen sind eingeladen, jeweils am Donnerstag und Sonntag ab 17 Uhr zum Trainieren zu kommen. – sr

So fängt man einen Bienenschwarm

Osterhofener Zeitung PNP Donnerstag, 27. Mai 2021

Tausende von Flugbienen schwärmen mit der alten Königin aus

Haardorf. Die Pfingsttage haben einige sonnige Stunden gebracht – und die haben manche Bienen genutzt, um ihre Beuten als Schwarm zu verlassen. Die vorhergehende unbeständige, kalte Witterung hatte das Schwarmverhalten verzögert. Die Eiablage durch die Königin wurde immer wieder unterbrochen, weiß Hobbyimker Rolf Schwinger. Starke Bienenvölker, die keinen Platz mehr für die neue Brut haben, legen Weiselzellen an. Viele Imkerinnen und Imker freuen sich, wenn sich ein Schwarm bildet, andere weniger. Zunächst wird versucht, den Schwarmtrieb eines Volkes zu unterdrücken. Dies geschieht dadurch, dass man dem Volk durch einen zweiten Brutraum mehr Platz bietet oder durch das Ausbrechen von Weiselzellen. Ein Schwarm bildet sich, wenn genügend Flugbienen mit der alten Königin schwärmen können und viele Ammenbienen im Stock mit Honigvorräten zurückbleiben, um eine neue Königin zu pflegen. Zunächst werden im Bienenstock Weiselzellen angelegt: In Spielnäpfchen legt die alte Königin ein Ei ab, das von den Stockbienen in besonderem Maße betreut wird. Im Stadium der Larve, das fünf Tage dauert, wird die Larve mir Gelée Royal gefüttert. Dies ist eine spezielle Nahrung, die der künftigen Königin zugutekommt. Am neunten Tag nach der Eiablage verlässt die alte Königin meist gegen Mittag mit etwa 15 000 und mehr Bienen in einer riesigen Wolke den Stock. Sie haben einen Futtervorrat an Honig für etwa drei Tage dabei. Die neue Königin wird in sieben Tagen schlüpfen. Da sie unbegattet ist, muss sie sich auf Hochzeitsflug begeben. Eine solche Menge an Bienen in der Luft flößt Respekt ein, da man sofort an einen Stich durch Bienen denkt. Aber schwärmende Bienen stechen nicht, da sie nichts zu verteidigen haben: keinen Bienenstock mit Brut, keine Honigvorräte. Wenn alles gut geht, sammeln sich die Bienen in einer Schwarmtraube an Baumzweigen, um dort eine Ruhepause einzulegen. Im Inneren des Schwarms befindet sich die alte Königin, die von den umgebenden Carnica Bienen geschützt wird. Von hier aus suchen Kundschafter nach einer Bleibe in Baumhöhlen oder in Gebäuden. Der Imker versucht nun den Schwarm einzufangen – und freut sich deshalb, wenn dieser nicht zu hoch hängt. Man sollte einen Schwarm nicht sich selbst überlassen, da er durch die Varroamilbe oder durch Futtermangel bedroht ist und keine Überlebenschance hat. Der Imker besprüht den Schwarm mit Wasser, damit er nicht weiterzieht. Er lässt den Schwarm zur Beruhigung eine Zeit lang hängen. Eine vorbereitete Beute stellt er in der Nähe der Schwarmtraube ab. Der Fänger hält einen Sack oder Eimer unter die Schwarmtraube und schlägt mit der Hand auf den Ast. Unverzüglich fällt die Traube – hoffentlich mit der Königin – hinein. Der volle Fangsack wird in eine Beute mit etwas Futter (Honig) geschüttet und zugedeckt. Wenn die Königin in der Beute ist, signalisieren Bienen vor dem Flugloch mit einem Schwänzeltanz, dass sich die Königin drinnen befindet. Auf dem Deckel sammelt sich das Bienenvolk zu einer Traube. Am kommenden Tag wird der Bienenkasten mit dem Volk an seinen künftigen Platz im Bienenhaus gestellt. Rahmen mit Mittelwänden aus Wachs werden eingehängt. Da die Bienen keinen Futtervorrat dabei haben, müssen sie mit Zuckerwasser oder Honig gefüttert werden. Sofort beginnen sie mit dem Aufbau der Bienenwaben, damit die Königin wieder mit dem Eierlegen beginnen kann. Ein Schwarm hat den Vorteil, dass er fast frei von der Varroamilbe ist – gute Voraussetzungen für das neue Volk. – sr

Neue Tischtennisplatten für Kinderspielplätze

Osterhofener Zeitung PNP Mittwoch, 19. Mai 2021

Stadt will Angebot für ältere Kinder schaffen

Osterhofen. „Macht doch mal was für größere Kinder“: So hat die Anregung an die Stadtverwaltung gelautet, die prompt reagiert hat. An fünf Kinderspielplätzen gibt es nun wetterfeste Tischtennis-Platten. Die robusten Platten sind bereits aufgestellt und befinden sich an der Alten Schule in Haardorf, am Bürgerhaus in Wisselsing, am Spielplatz in Kirchdorf, am Kneippbecken in Altenmarkt und im Stadtpark. Die Investition von insgesamt 15 400 Euro hatte der Haupt-, Kultur- und Sozialausschuss beschlossen. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und Sigrid Koller, in der Stadtverwaltung zuständig für die insgesamt 29 Kinderspielplätze in der Stadtgemeinde und den Trimmdichpfad, stellten die Anschaffung gestern vor. Zudem wurden am Spielplatz in Baderwiesen-Nord eine Wippe und eine Sitzgelegenheit neu aufgestellt, am Spielplatz Langenamming gibt es jetzt ein neues Klettergerüst und in Schlosseracker wurden die vorhandenen Bänke um eine weitere Bank ergänzt, die sich im Schatten befindet. Alle 14 Tage schauen Josef Weiß und Alexander Gerstl vom Bauhof an jedem Spielplatz zur Blickkontrolle vorbei, ob alles in Ordnung ist. Zudem erfolgt jährlich eine Art TÜV-Prüfung für die Spielplätze: Dazu prüft eine externe Firma die aufgestellten Geräte, erläutert Sigrid Koller. Treten Mängel auf, so wird nachgerüstet oder ein Bauteil ausgetauscht. „Vieles können die Bauhof-Mitarbeiter erledigen, weil sie handwerklich sehr geschickt sind“, weiß Koller. Nur manchmal müsse ein Ersatz für ein kaputtes Spielgerät beschafft werden. Die Tischtennisplatten sehen recht massiv aus und dürften auch schlechtem Wetter lange trotzen. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier hofft, dass die Kinder viel Freude damit haben. – gs