Haardorf und Mühlham

2 Dörfer eine Gemeinschaft

Kegeln und reden

Osterhofen und Umgebung – Osterhofener Anzeiger –  Di., 29. 10. 2019

Ergebnisse vom ersten Kegelabend des TKC

Haardorf. (rs) Zahlreiche Tischkegelfreunde fanden sich beim ersten Kegelabend der neuen Saison des Tischkegelclubs (TKC) unter dem Motto „Der Mittwoch hat wieder einen Sinn“ im Gasthaus Knöckl ein. Als Überraschungsgast war mit Freundinnen die neu gekürte Leberkäskönigin Veronika Kirschner gekommen. Es beteiligten sich insgesamt 31 Keglerinnen und Kegler. Viele Platzierungen standen erst nach spannendem Rittern fest. Fünf „Knöckls“ konnten sich in die Siegerliste eintragen. Souveräner Gewinner wurde mit 76 Holz Markus Knöckl. Es folgten Hans-Jürgen Saller (71), Christian Knöckl (71), Chris Weigl (70) und Erhard Knöckl (70). Weitere Preise erhielten Fabian Knöckl (66), Werner Mader (62) und Anton Knöckl (60). Den Trostpreis erkämpfte sich Ludwig Hörndl mit 42 Holz. Aus vielen Preisen konnte jeder seinen Gewinn aussuchen. Bis Saisonende im April finden etwa 20 Kegelabende statt. An einzelnen Kegelabenden gibt es für alle Kegler eine Maß Bier oder ein Heringsessen. Ein Kegelabend ist auch Umschlagplatz für die neuesten Nachrichten aus dem Ort. Es finden sich auch immer wieder Kartenspieler zum Schafkopfen oder Watten zusammen. Auch einige Termine für diese Saison stehen bereits fest. Am Samstag, 21. Dezember, findet die Weihnachtsfeier statt. Ein Er- und Sie-Kegeln bereichert das Keglerjahr am 22. Februar 2020.

Tolle Gewinne und gute Gespräche

Anzeiger Osterhofen und Umgebung Mi.16. 10. 2019

Weinfest der Reservistenkameradschaft und KSV war einmal mehr ein Erfolg

Haardorf. (rs) Die Reservistenkameradschaft Haardorf-Aicha hielt zusammen mit dem KSV Haardorf und Umgebung ihr 16. traditionelles Weinfest im Knöckl-Stadl ab. Vorsitzender Franz Klingerbeck konnte viele Gäste aus den umliegenden Ortschaften begrüßen. Ein besonderer Gruß galt den Stadträten Franz Groh und Robert Kröll sowie den Vertretern der Vereine. Ein Dank ging an den KSV mit Vorsitzenden Adi Schweiger für dessen Unterstützung. Später kam noch Bürgermeisterkandidat Fritz Gößwein mit Frau hinzu. Klingerbeck freute es ganz besonders, dass Ehrenmitglied Hans Schröck und der Landeskassier Günther Müller vom oberösterreichischen Kameradschaftsbund (OÖKB) mit Gattin in den wunderbar dekorierten Stadl gekommen waren. Zu den Brotzeittellern, Zwiebelkuchen oder zum Schnitzel passten hervorragend ein Grüner Veltliner oder ein Zweigelt aus der Wachau. Um einen der Hauptpreise der gut gefüllten Tombola zu gewinnen, wurden viele Lose von den Besuchern gekauft. Neben den „Trostpreisen“ gab es Essensgutscheine umliegender Gaststätten. Stellvertretender Vorsitzender Artur Kolbe gab die Gewinner bekannt. Glücksfee war Julia Schickander, die die Gewinner zog. Auffallend war, dass viele Preise besonders auf zwei Tische fielen. Lag dies an einer Wasserader, die darauf Einfluss genommen hatte? Resi Dorfmeister gewann als Hauptpreis die Fahrt für zwei Personen zum Bundestag nach Berlin. Eine Fahrt zum Bayerischen Landtag in München gewannen Christian Weigl, Franz Kröll und Thomas Wagner. Die Fahrten zum Bundestag nach Berlin und zum Bayerischen Landtag nach München stellten MdB Alois Rainer, Staatsminister Bernd Sibler und MdL Christian Flisek zur Verfügung. Viele unterhaltsame Tischgespräche ergaben sich mit den Tischnachbarn über den Mantelsonntag, den Flohmarkt oder über die neue Weigl-Halle.

Fotos: Schwinger

Salami, Brot und Käse als Siegerpreise

Osterhofener Zeitung 23.09.2019 PNP

ESC richtete Brotzeitturnier aus – Sieg für Spielgemeinschaft Stachusbrüder/1860 Fanclub

Haardorf. Die Stockschützen des ESC Haardorf haben auf der Asphaltanlage am Ende der Kreuzbergstraße ihr Herbstbrotzeitturnier ausgerichtet. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger konnte bei idealen Bedingungen sowie fünf Mannschaften aus der näheren Umgebung begrüßen. Der Sieg wurde in einer Doppelrunde ausgeschossen. Wenn das Auge allein nicht mehr reichte, wurde bei Uneinigkeit das Maßband zur Hilfe genommen. Dann war klar, welcher Stock näher an der Daube platziert ist. Nach oft engen Kämpfen nahm 1. Vorsitzender Karl-Heinz Schläger die Siegerehrung zusammen mit Schirmherrn Georg Weigl und Stadtrat Robert Kröll vor. Als Sieger wurde die Spielgemeinschaft Stachusbrüder/1860 Fanclub aus Thundorf mit Josef Breit, Alfred Sedlmeier, Klaus Düll und Tobias Sedlmeier mit 14:2 Punkten und einer Stockquote von 1,78 geehrt. Den zweiten Platz erkämpfte sich aufgrund der besseren Stockquote (1,48) die Mannschaft EC Arcobräu Moos vor dem ESC Haardorf (0.91) mit jeweils 8:8 Punkten. Die weiteren Plätze belegte der Stockcarclub (SCCO) Osterhofen vor der Mannschaft Klosterer Altenmarkt. Als Preise gab es für die beteiligten Mannschaften viele Sachpreise wie Salami, Käse, Brote, Biere zum Aussuchen. Worte des Dankes richtete Schirmherr Georg Weigl an die beteiligten Mannschaften und an den ausrichtenden Verein. Stadtrat Robert Kröll lobte den Gemeinschaftsgeist und den hervorragenden Sport. – sr

Löschübung an der Biogasanlage

PNP Osterhofener Zeitung 31.08.2019

Gemeinschaftsübung der vier Feuerwehren der ehemaligen Gemeinde Aicha

Haardorf. Zur traditionellen Gemeinschaftübung der ehemaligen Gemeinde Aicha haben sich die Freiwilligen Feuerwehren von Thundorf, Aicha, Niedermünchsdorf und Haardorf getroffen, um einen angenommenen Brand an der Hackschnitzellage der Biogasanlage von Johann und Stefan Weigl zu bekämpfen. Insgesamt waren 50 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz.  Die Leitung hatte der örtliche Kommandant Robert Kröll. Anwesend waren die Kommandanten Hans Pfaffinger, Michael Wagner und Markus Friedl der beteiligten Wehren. Als Vertreter des Landkreises beobachtete Xaver Altschäfl die Übung.  Um die Feuerwehrkameraden nicht zu gefährden, wurden vor der Bekämpfung des Brandes die Gasbehälter auf Dichtheit mit dem Gaswarngerät geprüft. Da kein Leck festgestellt wurde, konnten die Wehren schnell mit dem Aufbau der Leitung vom Haardorfer Mühlbach beginnen. Zur Wasserentnahme wurde der neue Flachsauger verwendet, der sich sehr gut bewährte. Mit einbezogen wurde eine fest verbaute Trockenleitung zur Biogasanlage. Die Versorgung mit Wasser war ausreichend für zweimal drei C-Rohre. Die FF Aicha schirmte die Gashauben der Biogasanlage ab. Schneller Rückzug in den Bereitstellungsraum in den vorderen Bereich der Anlage war angesagt, als das Gaswarngerät Gasaustritt anzeigte.  Bei der anschließenden Besprechung stellte Kommandant Robert Kröll fest, dass eine Schlauchleitung für die Bekämpfung des angenommenen Brandfalles ausreichend sei. Johann Weigl informierte die Kameraden über Eckdaten der Biogasanlage.
Es schloss sich ein Rundgang mit den Kommandanten und Gruppenführern durch die Räumlichkeiten der Biogasanlage an. Dabei wies Weigl auf Not-Aus-Schalter hin und zeigte wichtige Absperrschieber, die die Sicherheit gewährleisten.  Die Feuerwehrkameraden waren anschließend zu einer Brotzeit mit Getränken von den Besitzern eingeladen. In geselliger Runde wurden interessante Gespräche über die Größe der Anlage aber auch über aktuelle „Dorfpolitik“ geführt. − sr

„Maria als Blume im Garten Gottes“

Osterhofen und Umgebung 19 – OSTERHOFENER ANZEIGER – Dienstag, 20. August 2019

Kräuterbuschen galten traditionell auch als hilfreiche Winterapotheke

Im Nu waren die Kräuterbuschen von den Mitgliedern des Frauenbundes an die Gottesdienstbesucher verkauft. Foto: Schwinger

Haardorf. (rs) Den volkstümlichen Brauch des Kräuterbuschenbindens zum Hochfest Maria Himmelfahrt, den es seit dem neunten Jahrhundert in der römisch-katholischen Kirche gibt, pflegen die Frauen des Frauenbundes alljährlich. Tags zuvor sammelten sie Kräuter und Blumen in Hausgärten und auf umliegenden Wiesen und Feldern. Man sammelte Königskerze, Johanniskraut, Pfefferminze, Liebstöckl, Rainfarn, Thymian, Sonnenblume, Eibisch, Stechapfel, Ringelblume, Goldrute und vieles mehr. Als Symbol für Maria werden häufig auch Rosen und Getreideähren in die Kräuterbuschen hinein gebunden. Sieben, neun, zwölf, 24 oder 99 verschiedene Kräuter gehören in einen Buschen, wobei die Zahl sieben für die Schöpfungstage und zwölf für die Apostel beziehungsweise die Stämme Israels steht. Die verschiedenen Kräuter ergeben einen farbenprächtigen, würzig duftenden Strauch. Theoretisch sind diese Buschen eine Art Winterapotheke. Die Blütenpflanzen helfen gegen Grippe, Rheuma, Verdauungsproblemen, sie beruhigen und stehen für Liebe und Harmonie. Am Abend vor dem Fest traf man sich dann bei Maria Oberleitner um die Buschen zu binden.

Pfarrvikar Pater Kuriakose ging in der Predigt auf die Heilkraft der Kräuter ein und stellte einen Bezug zur Gottesmutter Maria her. „Maria wird oftmals angerufen als Blume im Garten Gottes. Sie ist eine geheimnisvolle Rose, oftmals eine Rose ohne Dornen“, so Kuriakose. „Heilkräuter reifen im Garten der Schöpfung. Die gesamte Schöpfung hat einen Bauplan Gottes, der zum Heil hinführt. Das Heil von Gott betrifft nicht nur die Seele, sondern den gesamten Körper. Die Kräuter können uns nicht unsterblich machen und es gibt kein Kraut gegen das Altern und für die ewige Jugend. Doch sie versprechen eine Linderung und Besserung bei verschiedenen Krankheiten“. Anschließend segnete Pater Kuriakose die wunderschönen Kräuterbuschen und besprengte diese mit Weihwasser. Nach dem Gottesdienst waren schnell die Kräuterbuschen an die Gottesdienstbesucher verkauft. Sie werden zuhause an einem luftigen Ort getrocknet und dann im Haus im Herrgottswinkel oder wie früher im Stall aufgehängt. Um vor Blitz und Unglück zu schützen, war es Brauch, getrocknete Pflanzenteile bei Unwetter oder Stürmen im Feuer zu verbrennen.

Frühsport, Cowboys und Gruselgeschichten

Osterhofen und Umgebung 18 – OSTERHOFENER ANZEIGER – Dienstag, 6. August 2019

Zeltlager der Katholischen Jungen Gemeinde war erneut ein Glanzlicht für die Ferienkinder

Die Teilnehmer des Kinderzeltlagers haben das Wochenende sehr genossen (Foto: Schwinger)

Haardorf. (rs) Zum traditionellen Kinderzeltlager am Jugendheim „Alte Schule“ hat die Katholische Junge Gemeinde (KJG) eingeladen. Eingefunden haben sich 35 Mädchen und Buben im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, vorwiegend aus den umliegenden Ortschaften. Sie waren mit ihrer Freundin oder Freund gekommen, damit dann nachts das Heimweh nicht zu groß werden konnte. Bei angenehmem Wetter wurden die mitgebrachten Zelte aufgebaut. Karin Jahrstorfer, Franziska Brandl und Christiana Wagner leiteten die Kennenlernspiele. Dabei wurden schon die ersten Freundschaften geschlossen. Für den Abend war eine Nachtwanderung geplant, die über Feldwege zur Kreuzbergkirche führte. Im Fackelschein hörten sie eine Gruselgeschichte, bevor es wieder zurückging. Hier hatte man sich vor dem Lagerfeuer mit kleiner Brotzeit noch vieles zu erzählen. Das Holz war vom Sägewerk Schweizer zur Verfügung gestellt worden. Mit Frühsport, um müde Knochen nach einer kurzen Nacht aufzuwecken, wurde der nächste Tag begonnen. Unter dem Motto „Cowboys und Indianer“ wurde in einer Bastelstunde Indianerkopfschmuck und ein Indianergewand hergestellt. Die Cowboys fertigten ein Halstuch und Fingerschlangen aus Papier. Zudem wurde für den Gottesdienst gemeinsam ein Altartuch mit allen Unterschriften gestaltet, das am Sonntag zur St. Martinskirche gebracht wurde. Den Gottesdienst hielt der ehemalige Domprobst Hans Striedl. Julia Donnerbauer und Lea Ott von der KJG Haardorf haben zusammen mit vielen Helferinnen und Helfern aus der Jugendgruppe das Zeltlager organisiert. Materielle Unterstützung kam vom Jugendbüro aus Altenmarkt. Als Besucher und als Helfer schaute Stadtrat Robert Kröll bei den Kleinsten vorbei. Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es gesundes Obst und Gemüse, das gewaschen, geschnitten und gewürzt war. Zu den Hauptmahlzeiten wurden Bratwurstsemmeln, Burger und Nudeln mit Soße serviert. Nach dem Gottesdienst ging es ans Zusammenpacken und Aufräumen.
Von der Jugend für Kinder.Das Zeltlager war für alle Beteiligen ein großes Erlebnis. Positiv hervorzuheben ist, dass Jugendliche für Kinder dieses Zeltlager organisierten und durchführten. Dies ist nicht selbstverständlich und zeugt von Zusammengehörigkeit in der Gruppe und von der Verbundenheit mit den Bewohnern und dem Ort. Allen galt dafür ein herzlicher Dank.