Haardorf und Mühlham

2 Dörfer eine Gemeinschaft

KJG-Grillparty zeugt von guter Dorfgemeinschaft

PNP Osterhofener Zeitung 21.07.2017

Haardorf. Bei noch angenehmen sommerlichen Temperaturen hat die Katholische Junge Gemeinde (KJG) im Weigl-Stadl und vor dem Feuerwehrhaus eine Grillparty gefeiert. Andreas Weigl begrüßte viele Einheimische und Gäste aus den Nachbarorten, unter ihnen auch Stadtrat Robert Kröll. Für die jüngsten Besucher war eine Hüpfburg aufgeblasen, die immer von Mädchen und Jungen fleißig frequentiert war. Gesprächsthemen gab es an den Tischen genügend: Mit direktem Blick auf die Martinskirche wurde lebhaft über den Baufortschritt diskutiert und auch über den behindertengerechten Zugang, der gerade gepflastert wird. Zu den üblichen Grillschmankerln gab es süffige Getränke. Dass so viele Besucher aus der Ortschaft kamen, zeigt den Zusammenhalt von Alt und Jung in der Dorfgemeinschaft. sr/Foto: Schwinger 

Kriegerdenkmal: Stadt übernimmt Teil der Kosten

PNP Osterhofener Zeitung 22.07.2017

Osterhofen. Stadtrat Robert Kröll hat bei der Stadt beantragt, das Kriegerdenkmal in Haardorf neu zu gestalten, nachdem die Außenanlagen im Zuge der Kirchenrenovierung renoviert wurden. Nach Rücksprache und Ortsterminen mit Kirchenverwaltung und Verantwortlichen des Krieger- und Soldatenvereins verständigte man sich darauf, dass die Stadt die Kosten dafür übernimmt, das Kriegerdenkmal wieder lotrecht zu stellen. Das war nach Setzungen des Bodens in Schieflage geraten. Zudem wird die relativ große Einfassung des Denkmals entfernt und verkleinert in die neue Gestaltung der Außenanlagen integriert. Dafür trägt die Kirche die Kosten. oz 

Wun­der­ba­re flo­ra­le Aus­bli­cke

Osterhofen und Umgebung 24 – DONAU-ANZEIGER                              Freitag, 14. Juli 2017

Frau­en­bund Haar­dorf auf Hor­ten­sien-Be­sich­ti­gung – Fa­mi­lie Alt ge­währ­te Ein­bli­cke

Die Frauenbund-Ausflügler gewannen wunderschöne Eindrücke. (Fotos: Schwinger)

Haardorf. (rs) Der Frauenbund unternahm einen Ausflug zu einer der größten Hortensiensammlungen in Hartkirchen bei der Familie Alt. Dort mit dem Bus angekommen, erkundete jede Teilnehmerin individuell die Gartenanlage und die Gewächshäuser. Ursprüngliche Heimat ist Ostasien und Nordamerika. Dabei sahen sie Hortensienraritäten, Hochstämmchen, Jungpflanzen oder Heckenhortensien in mehr als 400 Sorten und Arten. Sie werden in Bauern-, Teller-, Rispen-, Wald- oder Kletterhortensien eingeteilt. Hortensien, die auf saurem Boden (ph-Wert zwischen fünf und sechs) wachsen, blühen blau, auf neutralem Boden weiß. Der Boden soll locker, humusreich und feucht sein. Sie bevorzugen einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort und haben einen hohen Wasserbedarf. Akribisch waren die Arten angeschrieben: Harmony, Snow Queen, Snow Flake, Rosalba, Blaumeise, Annabelle, Tiara oder Intermedia. Nach der Mittagszeit im wunderschönen Gewächshauscafé stellte Gärtnermeister Alt seinen Betrieb vor. In seinem Vortrag ging er speziell auf die Herkunft der Hortensie, auf Kulturanforderungen, Vermehrung, Pflege, Schnitt und Pflanzenschutz ein. Fast niemand konnte widerstehen, sich die eine oder andere Hortensie für seinen Garten zu kaufen. Nach den vielen Anregungen fuhr man nach Schärding weiter. Dort machte die Gruppe einen Spaziergang entlang des „grünen“ Inns und ließ die Seele baumeln. Nach einer Shoppingtour oder einem Kaffee mit Torte oder einem Eis auf dem barocken Stadtplatz wurde die Heimfahrt angetreten. Die Vorbereitungen zu diesem wunderschönen, informativen Ausflug hatte Mariele Moser mit dem Frauenbundteam vorgenommen.

 

Grillparty statt Sonnwendfeier

Dienstag, 27. Juni 2017 – DONAU-ANZEIGER

Wo sind auf dem Bild die Haardorfer versteckt 🙂

Aicha. (rs) Bei sehr warmem Wetter hielt die Jugend (KJG) auf dem Dorfanger unter Linden ihre Grillparty ab. Aufgrund der Hitzewelle musste auf das geplante Sonnwendfeuer verzichtet werden, was dem geselligen Charakter der Veranstaltung nicht schadete. Es waren sehr viele Besucher aus dem Ort und den Nachbarorten Haardorf und Thundorf gekommen, unter ihnen Stadtrat Robert Kröll und viele Vertreter der örtlichen Vereine. Für die Jüngsten gab es eine Hüpfburg, die sehr gerne angenommen wurde. Am Grillstand wurden Würstchen gegrillt, daneben wurde Käse von den Jugendlichen aufgeschnitten. Zur vorgerückten Stunde eröffnete die Mutter-Kind-Gruppe die Bar. Die wenigen Mücken aus dem nahen Altwasser konnten leicht in Zaum gehalten werden. Auf der Grillparty wurden die letzten Neuigkeiten aus dem Dorf untereinander ausgetauscht.

 

Artenvielfalt auf Magerwiesen – Eine Oase für Insekten und andere Pflanzenliebhaber

Montag, 26. Juni 2017 – DONAU – ANZEIGER

Haardorf. (rs) An einer Böschung am Haardorfer Mühlberg gedeihen viele Pflanzen, die dem nährstoffarmen Boden angepasst sind. Bei Regen fließt das Wasser aufgrund des Gefälles sehr schnell ab, sodass es nicht in den Boden eindringen kann. Pflanzen im Magerrasen besitzen oft eine hohe Trockenheitsresistenz. Die Artenzusammensetzung ist geprägt von Halbstrauch- und krautigen Pflanzen. In diesem Trockenrasen findet man viele blühende Pflanzen, wenn man genauer hinschaut. Es scheint, dass trotz der langen Trockenheit die Blumen in voller Pracht blühen. Für jeden Radfahrer lohnt es sich, abzusteigen und die Vielfalt zu betrachten. Das Kreuzkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die der Familie der Korbblütler zugeordnet ist und hier besonders gut gedeiht. Die Färberkamille findet man mit gelben und weißen Korbblüten vor. Bekannt ist sie auch unter der Bezeichnung Hundskamille. Sie ist eine alte Färberpflanze, um Wolle und Leinen gelb zu färben. Die Krone der Acker- beziehungsweise Zaunwinde ist trichter- oder glockenförmig und ist meist weiß oder violett gefärbt. Windenarten sind ausdauernde Pflanzen, die am Boden liegen oder sich an Zäunen oder Sträuchern hochwinden. Minzen (mentha) gehören zur Familie der Lippenblütengewächse. Minze-Arten sind aromatische, ausdauernde krautige Pflanzen, die unterirdische Ausläufer bilden. Die Blätter enthalten ätherische Öle und finden als Tee Verwendung. Das Leimkraut (Silene) gehört zur Familie der Nelkengewächse. Es gibt über 600 Arten, die auf der Nordhalbkugel beheimatet sind. Genauso vielfältig sind die Blüten und Farben. Die Schafgarbe, eine Heilpflanze gehört zur Familie der Korbblütler. Die Blüten der Schafgarben werden als Bitter-Tonika bei Verdauungsstörungen und Koliken verwendet. Etwa 500 Arten umfasst die Gattung der Flockenblume, dazu gehört auch die Kornblume. Die zur Familie der Korbblütler gehörende Pflanze gibt es in vielen Farben und wird auch in Hausgärten kultiviert. Der gewöhnliche Hornklee gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Er dient als Futterpflanze und Bienenweide. Der Nektar enthält durchschnittliche 40 Prozent Zucker. Die Pflanze enthält Blausäure abspaltende Verbindungen, ist als giftig.

 

„In uns und durch uns wirkt Gott in dieser Welt“

Samstag, 17. Juni 2017 – DONAU-ANZEIGER

Die Fronleichnamsprozession führte über die Gebetsstationen von Haardorf nach Mühlham

Haardorf. (rs) Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wurde mit einem feierlichen Gottesdienst mit Domkapitular Josef Ederer in der Kreuzbergkirche gefeiert. Das Gotteshaus war festlich geschmückt mit Linden- und Birkenästen. Die Fähnriche nahmen mit ihren Fahnen Platz im Altarraum. In der Predigt ging Ederer darauf ein, dass es Leute gebe, die es als Provokation sehen, wenn es Christen gebe, die ihren Glauben öffentlich bekennen und es durch die Prozessionen zu Straßensperrungen komme. Bei Autokorsos nach einem Sieg von Fußballmannschaften würden sich viele leichter als Fan für einen Verein outen. „An Fronleichnam tragen wir ein kleines Stück Brot in der Monstranz durch unsere Ortschaften von Haardorf und Mühlham. Dabei bitten wir Gott um Segen für unser Leben, unsere Lebensorte und für die Menschen, die uns wichtig sind“, erklärte der Geistliche. Die Communio, die Gemeinschaft mit Gott sei existenziell für jeden Glaubenden von Bedeutung. „In uns und durch uns wirkt Gott in dieser Welt.“ Ederer sagte, dass „die Welt auf uns Christen schaue, in unserem Reden und Handeln, durch unser Lebenszeugnis. Danach wird unsere Glaubwürdigkeit beurteilt.“ Anschließend ging die Prozession bei sonnigem Wetter und einem lauen Lüftchen von der Kreuzbergkirche nach Mühlham. Kameraden der Feuerwehr trugen den „Himmel“, darunter Domkapitular Ederer mit der Monstranz und dem Leib Christi und begleitet von allen Ministrantinnen und Ministranten. Die Gläubigen beteten und der Kirchenchor untermalte mit Liedern die Gebetsstationen. Die örtlichen Vereine wie die Marianische Männerkongregation, der Krieger- und Soldatenverein, die Freiwillige Feuerwehr und der Frauenbund beteiligten sich mit Abordnungen. Die Altäre waren von den Familien Aigner und Lobe geschmückt worden, die Kapellen von Sebastian und Johann Gerstl. Bianca und Reinhard legten einen wunderbaren Blumenteppich mit christlichen Symbolen. An den Altären wurden die Evangelien gelesen, Fürbitten vorgetragen und der Segen Gottes erteilt. Nach der Rückkehr in die Kreuzbergkirche fand das Fest mit dem „Tantum ergo“, dem Lied „Großer Gott“ und dem großen Segen seinen feierlichen Abschluss.