Haardorf und Mühlham

Der Opfer der Kriege gedacht

 Bericht Osterhofener Zeitung

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Die Reservistenkameradschaft Haardorf/Aicha stellte am Kriegerdenkmal während des Gedenkaktes die Ehrenwache. (Foto: Schweiger)

Haardorf. Mit Vereinen und befreundeten Kameradschaften hat der Krieger-, Soldaten- und Reservistenverein am Sonntag mit einem Gottesdienst und anschließender Gedenkfeier am Kriegerdenkmal der Opfer der großen Kriege des letzten Jahrhunderts aber auch der Gegenwart gedacht.
Bevor die Vereine mit der Blasmusikkapelle der Donautaler durch das fahnengeschmückte Dorf zogen, ließ Vorsitzender Adolf Schweiger die Abordnungen im Hof des Vereinslokals zum Knöcklwirt mit Fahnengruß und Salutböllern willkommen heißen. In einem kleinen Festakt ehrte vorher der Kameradschaftsbund Oberösterreich der Ortsgruppe Oftering und der gastgebende KSV verdienstvolle Mitglieder: Neben Ehrenkreuzen für Reservistenkameraden, wurde dem Bezirksvorsitzenden Josef Schmid die Zugehörigkeitsmedaille des österreichischen Bundesheeres für 40 Jahre Präsenzdienst und Adolf Schweiger das Reservistenschild in Silber verliehen. Für ihren persönlichen Einsatz um die Friedensbewegung bekamen 3. Bürgermeister Franz Groh, die Stadtrat Alfons Saller und Georg Weigl die Präsidiumsnadel in Silber der Bayerischen Soldaten- und Kameradenvereinigung.
Am Kriegerdenkmal hat sich Schweiger in seiner Ansprache dem dringlichen Anliegen „Frieden für alle Menschen“ angenommen und dabei auf die Not und das Leid, Entbehrungen, Terror und Gewalt in Krisengebieten verwiesen, dem dort auch eingesetzte deutsche Soldaten tagtäglich ausgesetzt sind. Wobei er die Dorfbevölkerung und die Reservistenvereine bat, solchen Gedenkfeiern mehr Bedeutung beizumessen. Schließlich werde damit Anteil genommen an den Opfern der Kriege, erinnert an die Toten von Terrorismus und politischer Verfolgung, sowie der Opfer gedacht, die in Ausübung ihrer Pflicht durch Hass und Gewalt den Tod fanden. Zum „Lied vom guten Kameraden“ und den sich senkenden Fahnen legte Schweiger in Wertschätzung der Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen einen Kranz nieder. Die anschließenden Stunden galten der Geselligkeit und der Freundschaftspflege. – as

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