Haardorf und Mühlham

Feuerwehren lassen sich im Freibad treiben

Osterhofener Zeitung 09.08.2013

Übung im Springerbecken zur Überprüfung des Auftriebsverhaltens von Schwimmwesten

Freibad

Osterhofen. Der Hochwassereinsatz im Juni hat gezeigt, dass intakte Schwimmwesten für die Dammwachen der Feuerwehren überlebensnotwendig sind. Ausdiesem Grund hat Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl Kontakt zum technischen Leiter der Wasserwacht Osterhofen, Peter Wagner, aufgenommen. Im städtischen Freibad wurden am Mittwochabend das Auftriebverhalten der Schwimmwesten getestet und Verhaltensweisen im Notfall eingeübt. Für die Stadtverwaltung gab es kein langes Zögern, als Altschäfl anfragte, ob er das Springerbecken für diesen Zweck benutzen dürfe. Nach Genehmigung lud der Kreisbrandmeister die Ortsfeuerwehren aus Osterhofen, Altenmarkt, Haardorf, Thundorf, Aicha, Wisselsing, Arbing und Aholming zur Übung ein. Jeweils zwei bis vier Mann der genannten Wehren nahmen an folgende Szenarien teil: Ohnmachtsichere Lage, Auftriebverhalten mit offener, halb verschlossener bzw. sachgemäß angelegter Schwimmweste, Schwimmen ohne Weste und Strömungsverhalten. Dabei stellte sich heraus, dass das Wasser über den Kopf des Probanden strömte und er nicht mehr atmen konnte. Da im Springerbecken keine Strömung ist, wurden die Feuerwehrleute mit einem Seil am Bauchgurt durch das Becken gezoge. Es ist dieselbe Sicherung, die die Wehren bei der Dammwache anwenden. Die Wasserwacht übernahm mit Rettungstaucher Klaus Eder sowie den Wasserrettern Roland Herden und Johannes Saller die Absicherung. Für Organisation und Planung zeichnete der stellvertretende technische Leiter Erwin Kaupa verantwortlich. − sch

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