Haardorf und Mühlham

Freundschaftsbändchen für das liturgische Team

Quelle: Mediengruppe Attenkofer, Ausgabe Donau-Anzeiger (Osterhofen und Umgebung) vom Mittwoch, 01.04.2026. Autor Rolf Schwinger

Haardorf. (rs) Die Karwoche, die Heilige Woche, ist die letzte Woche der österlichen Bußzeit, die vom Palmsonntag bis zum Karsamstag dauert. Die Christen gedenken des Leidens und des Sterbens Jesu, wobei der Blick sich schon auf das Fest der Auferstehung Jesu, Ostern, richtet. Ein Team um Regina Weigl ließ es sich nicht nehmen, in diesem Jahr wieder die Palmbüschel zu binden. Sie stellten die gefüllten Körbe vor dem Feuerwehrhaus ab. In der Statio zeigte Diakon Jürgen Zacher die Begeisterung der Bewohner beim Einzug Jesu nach Jerusalem auf. Dem gegenüber standen die anderen, die sich empörten und schimpften. Auch Jesus spielt eine zweideutige Rolle. Er lässt sich umjubeln wie ein König. Dem gegenüber steht die Lächerlichkeit und Machtlosigkeit bei der Verurteilung zum Tode am Kreuz. Hier deuten sich schon Kreuz und Auferstehung an. Pater Kuriakose Kuzhikattu Mani C.M.I. segnete die Palmbuschen. Die Gläubigen nahmen diese dankend an, die die Ministranten austeilten. Während die Gottesdienstbesucher in die Pfarrkirche St. Martin einzogen, begaben sich die Kinder in das Feuerwehrhaus, um die Verbundenheit mit Jesu spielerisch zusammen mit Gemeindereferentin Birgit Stuiber und ihrem Team darzustellen. Die Jugendlichen Hanna Baumgartner und Anna Wagner trugen zusammen mit Diakon Jürgen Zacher die Leidensgeschichte vor. Die Kinder kamen anschließend in die Kirche und beteten zusammen mit allen Gottesdienstbesuchern das Vater unser. Als Zeichen der Verbundenheit überreichten sie dem liturgischen Team um Pfarrer Pater Kuriakose Freundschaftsbändchen, die sie gebastelt hatten. – Bild: Im Feuerwehrhaus bastelten die Kinder mit ihren Eltern Freundschaftsbändchen. Foto: Rolf Schwinger

 

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